So bereitet Ihr Euch auf das Weihnachtsgeschäft vor

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Wer in den letzten Wochen offenen Auges durch den Supermarkt gegangen ist, wird sie unweigerlich gesehen haben: Die ersten Vorboten für Weihnachten, die sich in Form von Schokonikoläusen und Spekulatius präsentieren.

Das sollte auch Euch als Shopbetreiber wachrütteln, denn spätestens jetzt solltet Ihr anfangen, Euch auf das Weihnachtsgeschäft vorzubereiten. 

Mit einem simplen Austauschen des Banners ist es dabei nicht getan. Vielmehr gibt es eine große Menge an Stellschrauben, an denen Ihr im Shop drehen könnt, um Euch auf die aus geschäftlicher Hinsicht heißeste Zeit des Jahres vorzubereiten.

Im Folgenden geben wir Euch eine Shortlist mit auf den Weg, die einen guten Überblick über alles verschafft, was jetzt wichtig ist:

 

Marketing-seitig

Trends: Jetzt die Geschenk- und Trendartikel identifizieren. Texte (und Bilder) aller potentiellen Weihnachtsartikel überprüfen und auf Beschreibungen achten. Sind die Texte individuell und an-sprechend? Sind sie vollständig, enthalten sie z.B. auch Altersempfehlungen, Typ-Empfehlungen etc.? Sind alle wichtigen Keywords enthalten? Dabei auf Kundensegmentierung achten: Was wünschen sich Trendsetter zu Weihnachten? Gibt es auch besondere Produkte für Senioren etc.? Zur Recherche können sehr gut die Social Networks genutzt werden, vor allem Facebook und Pinterest.

Multichannel: Produkte auswählen, die über andere Vertriebskanäle wie ebay, Amazon, Rakuten etc. angeboten werden sollen. 

SEM: Weihnachts-SEM-Kampagnen (Keywords, Anzeigen...) konzipieren. Wichtige Keywords für Weihnachten sind Kombinationen rund um ‘Gutschein(e)’, ‘Geschenk(e)’, ‘Geschenkidee(n)’. Dabei sollten die Besucher auf entsprechend optimierte Landingpages geleitet werden! 

Mobile: Über 40 Prozent der Käufer shoppen heute über mobile Endgeräte. Deshalb muss sichergestellt sein, dass der Shop responsive und für mobile Endgeräte optimiert ist. 

Curated Shopping: Wenn möglich, integriert eine Geschenk-Ratgeber-Funktion, über die z.B. Geschenke für bestimmte Zielgruppen (für Ehefrau/Ehemann, für Geschäftspartner, …) vorgeschlagen werden. Nutzt auch hierbei eine Kundensegmentierung.

Payment und Logistik: Optimiert die Zahlarten und das Risikomanagement. So lange noch Zeit ist, solltet Ihr das Logistik- und Retourenmanagement testen. Zu Weihnachten muss der Kundenservice einfach klappen! Stellt sicher, dass Ihr Versandbenachrichtigungen an Kunden organisiert — Das Sendungstracking ist insbesondere im Weihnachtsgeschäft wichtig. Stellt sicher, dass Ihr genügend Personal für den Versand habt. Außerdem solltet Ihr transparent mit Versandmöglichkeiten, Widerrufsrecht etc. umgehen. Denkt außerdem über verlängerte Rückgabefristen in der hektischen Vor- und Nachweihnachtszeit nach.  

Bewertungen: Falls es eine Kundenbewertungs-Funktion gibt: Jetzt eine Aktion (Mailing und On-Site) fahren, um Bewertungen einzuwerben – ggf. mit Gewinnspiel o.ä. Verstärkern. Hierzu kann insbesondere auch Facebook genutzt werden. Das Ziel ist, für das Weihnachtsgeschäft möglichst flächendeckend Bewertungen im Shop zu haben.

Goodies: Überlegt, ob bei (besonders hohen) Weihnachtsbestellungen ein Goodie (z.B. ein Stück hochwertigen Christbaumschmuck oder einen 1a Weihnachtsmann o.ä.) beigelegt werden kann – oder auch allen Bestellungen eine Grußkarte. Wenn ja, müssen die Produkte/Karten zeitnah bestellt/gedruckt werden.

Verpackungsmaterial: Die Materialien für die Geschenkverpackungen ordern.

Facebook & Co: Weihnachten findet insbesondere auch in den Social Networks statt: Dort tauschen sich die Zielgruppen über Geschenkwünsche und -empfehlungen aus – auch im direkten Kontakt mit Unternehmen (und eben auch Shops). Das macht sie zu idealen Rechercheplattformen: Was kommt an, was nicht? Wo gibt es eventuell sogar Nischen?

Kommunikation: Gleichzeitig muss die Kundenkommunikation in der Weihnachtszeit trotz des vermehr-ten Stresses optimal klappen – darum zumindest so viele (Kundenservice-)Kapazitäten einplanen wie möglich, um im Dialog mit den Kunden angemessene Reaktionen (und Reaktionszeiten) gewährleisten zu können. Hier ggf. rechtzeitig für Verstärkung sorgen.

Kampagnen: Zudem müssen jetzt die für diese Plattformen anstehenden Kampagnen geplant werden. Dabei mit klaren Incentives für die jeweiligen Network-Mitglieder arbeiten und alle Social Network-Kampagnen in den Gesamt-Kampagnenplan einbetten. Bereitet Euch ggf. darauf vor, an beliebten Aktionen wie dem Cyber Monday oder dem Black Friday teilzunehmen.

Statistiken: Wenn Ihr den Shop schon länger betreibt, kann man Statistiken aus den Vorjahren betrachten, um zu sehen, zu welchen Zeiten im Weihnachtsgeschäft für gewöhnlich Peaks auftauchen. Für diese Zeiten solltet Ihr Euch ganz besonders bereithalten.

 

Technik-seitig

Performance-Check: Sind Anwendungen im Shop aktiv, die Performance kosten? Dann sollten diese abgeschaltet werden. Das Weihnachtsgeschäft ist jetzt das Wichtigste.

Hosting: Im Vorfeld sollte mit dem Hoster abgeklärt werden, wo eventuell Bottlenecks im System sind. Diese gilt es nach der Identifizierung auszuschalten. 

Keine Live-Änderungen: Für die komplette Zeit des Weihnachtsgeschäft gilt, keine Live-Änderungen im Shop mehr zu machen. Das Risiko, dass etwas schiefgeht, ist zu groß. 

Ansprechpartner: Für den Fall, dass doch etwas schiefgeht, sollte beim Hoster oder in der hauseigenen Entwicklung ein fester Ansprechpartner bestimmt werden, mit dem man direkt Kontakt aufnehmen kann.

Caching: Verfügbare Caches im Shop nutzen und möglichst vorm Ansturm darauf achten, dass diese „warm“ sind. 

Weitere wertvolle Tipps findet Ihr in einem Artikel von unserem Partner Payone auf onetoone.de 

Wir wünschen Euch ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft!

 

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