Shopware bekennt sich mit AGPL zur Open-Source-Strategie

Schöppingen, 08. Mai 2012  Das Erscheinungsdatum für Shopware 4 steht fest. Die mit Spannung erwartete neue Version der Shopsoftware wird Anfang August 2012 veröffentlicht, wie die shopware AG jetzt bekanntgab. In diesem Zuge gab das Unternehmen mit Sitz im westfälischen Schöppingen noch eine weitere Neuigkeit bekannt, denn die Open-Source-Lizenz, unter der die kostenlose und quelloffene Community Edition der Software ab August erscheint, steht ebenfalls fest: die AGPL in der Version 3. Damit bekennt sich die shopware AG zu ihrer im Herbst 2010 begonnenen Open-Source-Strategie und bietet ihrer Community einen weiteren Mehrwert. 


Shopware 4 wird eine Menge an Veränderungen und Erweiterungen mit sich bringen. Ein vollständig grafisch und technisch überarbeitetes und zusätzlich in englischer Sprache verfügbares Backend sowie eine Reihe zusätzlicher Funktionen sind nur die kleine Spitze des Eisbergs. So wartet Shopware 4 unter anderem mit einem neuen Media-Manager, stark verbesserten Auswertungsmöglichkeiten, neuen innovativen Einkaufswelten und einem über Plugins anpassbaren Backend auf.  

 

Die AGPL (Affero General Public License) ist eine von der GPL abgeleitete Lizenz, der am weitesten verbreiteten Open Source Lizenz. Der Vorteil, den diese Lizenzform bietet, ist das starke „Copyleft“. Dies ist ein Klausel in urheberrechtlichen Nutzungslizenzen, die festschreibt, dass Bearbeitungen des Werks nur dann erlaubt sind, wenn alle Änderungen ausschließlich unter den identischen oder im Wesentlichen gleichen Lizenzbedingungen weitergegeben werden. Damit wird sichergestellt, dass die shopware AG jederzeit die Änderungen an der Software unter Kontrolle behält, aber die Community gleichzeitig den Freiraum behält, Shopware nach eigenen Wünschen und Vorstellungen weiterzuentwickeln.

 

Auf dem Shopware Community Day am 1. Juni 2012 wird Shopware 4 mit vielen neuen Features in einer Beta-Version  der Öffentlichkeit vorgestellt. Jeder Besucher des Shopware Community Day wird die vorläufige Variante von Shopware 4 zudem auf einem USB-Stick mit nach Hause nehmen dürfen.  „So möchten wir einige Wochen vor dem Release den Open-Source-Gedanken pflegen und die Entwicklergemeinde zu Feedback und weiteren Vorschlägen aufrufen“, sagt Shopware-Vorstand und Entwicklungsleiter Stefan Hamann.