Shopware als eines der ersten Shopsysteme mit dem gestern erschienenen PHP 7 kompatibel

Schöppingen, 04.12.2015 – Gestern ist mit dem Major Release 7.0 die neueste, unter Entwicklern lang erwartete Version der beliebten Skriptsprache PHP erschienen. Shopware ist als eines der ersten Shopsysteme, die auf der Sprache aufbauen, mit PHP 7 kompatibel – und das bereits seit der im September vorgestellten Shopware 5.1. Davon profitieren nicht nur Entwickler, sondern vor allem auch die Nutzer des Shopsystems.

„Der größte Vorteil der Kompatibilität mit PHP 7 ist die Performance-Steigerung. Unsere Messungen haben ergeben, dass Shopware nun in vielen Bereichen doppelt so schnell ist wie vorher. So wird beispielsweise der Theme Cache unter PHP 7 in nur circa zwei Sekunden erstellt, während dieser Prozess unter der Vorgängerversion PHP 5.6 noch etwa fünf Sekunden dauerte. Bei Tests zu anderen Prozessen ergaben sich immerhin noch Verbesserungen von mindestens 25 bis 30 Prozent“, sagt Stefan Hamann, Vorstand und Leiter der Entwicklung der shopware AG.

In der neuen Version der Skriptsprache stecken laut einschlägiger Meldungen knapp 10.000 Änderungen gegenüber der vor mehr als einem Jahrzehnt herausgebrachten Version PHP 5. Mehrfach war seit dieser Version vergeblich versucht worden, eine Version 6 herauszubringen, die jedoch, um Verwirrungen zu vermeiden, einfach übersprungen worden sei. Nun sei PHP 7 laut Herstellerangaben 14-mal schneller als PHP 5. Außerdem habe man nun eine konsistente 64-Bit-Unterstützung für Windows und eine stark überarbeitete Zend-Engine, um nur einige Verbesserungen zu nennen. Alles in allem sind die Änderungen beim neuen PHP 7 genug, um auf heise.de von „einer neuen Zeitrechnung für die Skriptsprache“ zu sprechen.

Und zwar eine Zeitrechnung, die auch bei Shopware eine große Rolle spielt: „Als einer der Innovationstreiber im deutschen eCommerce ist es uns wichtig, bei der Entwicklung von Shopware immer auf die neuesten Technologien zu setzen. Das gibt unseren Kunden ein großes Maß an Sicherheit und erlaubt uns, das System immer schnell den neuesten Standards anpassen zu können“, begründet Stefan Hamann.