Rechtstipp: Vorsicht bei Werbung mit "Echtheit" und "versichertem Versand"

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Onlinehändler, die ihre angebotenen Artikel mit dem Attribut der “Echtheit” bewerben, bewegen sich juristisch gesehen auf dünnem Eis. Der Grund: Jeder Verbraucher kann davon ausgehen, dass im Shop sowieso nur “Originale” angeboten werden, weil das Angebot von Plagiaten/ Nachbauten nicht nur eine Markenrechtsverletzung darstellt, sondern auch eine Irreführung des Verbrauchers ist.

 

Die Werbung mit der „Echtheit“ der Artikel ist also abmahngefährdet.

 

Das gleiche gilt für die Werbung mit dem “versicherten Versand”.

 

Unternehmer, die Waren im Fernabsatz anbieten, müssen sicherstellen, dass die Ware unbeschädigt beim Verbraucher ankommt. Da der Unternehmer also sowieso das Risiko der Versendung trägt, ist auch der Hinweis auf den “versicherten Versand” eine Werbung mit Selbstverständlichkeiten, die nicht zulässig ist.

 

Weitere Rechtstipps finden Sie im Abmahnung Blog von IT-Fachanwalt Thomas Feil. 

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