Rechtstipp: Kompletter Bestellvorgang in einer Sprache

c2f7664f7f6dfed32ec119dfa25d90e2

Onlinehändler müssen eine Reihe von fernabsatzrechtlichen Informations- und Gestaltungspflichten beachten. Wichtig sind insbesondere die Pflicht zu einer ordnungsgemäßen Widerrufsbelehrung und einer korrekten Anbieterkennzeichnung (Impressum). Andere Pflichten sind weit weniger geläufig.

 

Nach Art. 246 § 3 Nr. 4 EGBGB (Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch) muss ein Internetanbieter darüber informieren, welche Sprachen für den Vertragsschluss zur Verfügung stehen. Wird eine Bedienung in deutscher Sprache angeboten, müssen auch alle nachfolgenden Informationen in Deutsch gehalten sein. Ein Verstoß hiergegen begründet einen wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch.

 

Weitere Rechtstipps erhalten Sie im Abmahnung-Blog von IT-Fachanwalt Thomas Feil.

comments powered by Disqus