Praxistipp: So erstellen Sie attraktive Einkaufswelten

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Die Anforderungen von Internetusern an das Online-Shopping steigen stetig. Tatsache ist, dass Kunden längst nicht mehr so krass zwischen dem Ladengeschäft und dem virtuellen Marktplatz unterscheiden möchten. Sie erwarten zumindest eine ähnliche „Shopping experience“, was die Anforderungen an den Onlineshop steigen lässt. Um dem Kunden dies zu bieten, geht der Trend von der einfachen Produktdarstellung hin zu umfangreichen Einkaufswelten, wie sie Betreiber von großen Onlineshops wie Tchibo oder IKEA schon länger für sich entdeckt haben, um die Kunden emotionsgesteuert auf verschiedene Bereiche des Shops zu leiten.


Mit den neuen Einkaufswelten hat Shopware nun ein neues Feature geschaffen, mit dem auch kleinere Onlineshopbetreiber ihren Shop ganz einfach auf die Bedürfnisse des modernen Onlineshoppers anpassen können. Die Einkaufswelten werden standardmäßig mit der seit August erhältlichen Version Shopware 4 ausgeliefert. Themenwelten können so komplett individuell gestaltet werden. Außerdem werden katalogähnliche Ansichten möglich, die auch für das Shoppen mit Tablet PCs optimiert wurden.  

 

Für das Erstellen von Themenwelten mit den neuen Shopware-Einkaufswelten, gelten folgende Tipps als Ratgeber:

 

Thema

Kreieren Sie Themenwelten, die sich auf ein bestimmtes Thema beziehen, dieses aufgreifen und erlebbar machen. Wichtig ist hierbei, dass Sie nicht mehrere Themen aufgreifen, sondern in einer Welt bleiben.

 

Teaser

Jedes Thema braucht auch einen Teaser. Dieser sollte einprägsam sein und das Thema auf interessante Weise auf den Punkt bringen. Häufig werden aktuelle Anlässe wie die Olympischen Spiele 2012 mit dem Teaser „London calling“ aufgegriffen. Egal ob Ereignis, Jahreszeit oder aktuelle Trends - es lässt sich zu jedem Thema eine passende Welt konzipieren.

 

Positionierung

Platzieren Sie die Einkaufswelten direkt auf der Startseite Ihres Onlineshops. Sie fungieren als Eye Catcher und machen Lust auf mehr.  

 

Abbildungen vs. Text

Bei den virtuellen Schaufenstern steht zunächst das rein Visuelle in Form von Produktabbildungen im Vordergrund, d.h., dass mehr Bilder als Texte verwendet werden sollten. Eine kurze Beschreibung mit essentiellen Angaben (Preis, Farben, Größen) reicht zunächst.

 

Verlinkungen

Verlinken Sie die HTML-Seite bestehend aus Bildern und Texten mit Produkten. So gelangt der Kunde durch einen Mausklick zu dem gewünschten Produkt und erhält zusätzliche Informationen auf der Artikeldetailseite. Zoomfunktion, 360° - Ansicht sowie Produktvideos unterstützen das Einkaufserlebnis und stiften für den Kunden einen noch größeren Mehrwert. Basis für die Konzipierung einer Themenwelt ist daher ein leistungsstarkes Onlineshop-System.

 

Komplementäre Produkte

Verwenden Sie komplementäre Produkte, um die Phantasie des Kunden anzuregen. Besonders Frauen lassen Sich gerne durch Produktwelten inspirieren und sich zu Zusatzverkäufen verleiten, ganz gemäß der typischen „Ikea-Situation“: Obwohl eine Frau ursprünglich nur eine Couch kaufen wollte, nimmt sie den passenden Fernsehtisch und die passende Lampe gleich mit.

 

Soziale Netzwerke

Integrieren Sie soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. Einzelne Produkte können „geliked“, bewertet und von Freunden kommentiert werden. Somit haben ihre Kunden für Feedback quasi immer ihre Freunde an ihrer Seite.

 

Tablet-Commerce

Da das Onlineshopping über Tablet-PCs immer stärker zunimmt, sollte in Bezug auf die Usabililty einiges beachtet werden. Wichtig ist, dass eine intuitive Bedienung gewährleistet wird, beispielsweise durch Unterstützung von „Fingerblättern“ oder großen Buttons.

 

Fazit:

Virtuelle Einkaufswelten können dem Onlineshop zu weiterem Wachstum verhelfen und die Conversion Rate sowie die Weiterempfehlungsbereitschaft der einzelnen Onlineshops verbessern. Zudem spielt Individualität eine essentielle Rolle. Heben Sie sich von der Vielzahl  von oftmals gleich aussehenden Onlineshops ab und locken Sie den Kunden mit einzigartigen Einkaufswelten in Ihren Shop.

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