Von der Tastatur an den Lötkolben

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Das Gerücht hält sich hartnäckig: Entwickler haben zwei linke Hände, so heißt es. Aber genau das haben wir in den letzten drei Tagen eindrucksvoll widerlegt. Denn statt mit Tastatur und Maus bewaffneten sich unsere Entwickler und Designer anlässlich unsres ersten „Hardware Hackathons“ mit Lötkolben und Heißkleber.

Hackathons sind inzwischen ja fester Bestandteil der Arbeit bei Shopware geworden. Doch erstmalig ist etwas anders als gewohnt: Er wurde erweitert zum „Hardware Hackathon“. Jetzt spielt nicht mehr nur die Software eine Rolle, sondern auch die Hardware - Eine weitere Herausforderung für unsere Entwickler und Designer. Wie sonst auch können sich die Teilnehmer den Projekten zuwenden, die sie schon immer einmal in Angriff nehmen wollten. Durch die Erweiterung der Hardware wurde ihrer kreativen Ader noch mehr Spielraum gegeben. 

 

 

Hardware Hackathon
Hardware Hackathon
Hardware Hackathon

 

80er Awesomeness

Shopware-Vorstand Stefan Hamann etablierte die Hackathons bei Shopware und begleitet das Format seitdem begeistert: „Durch den Hackathon können Entwickler und Designer ihrer Fantasie freien Lauf lassen und diese mit Fachwissen kombinieren und so ihre Ideen in die Tat umzusetzen.“

Er selbst war Teil des Teams „80er Awesomeness“, außerdem bestehend aus Michael Börger, Dennis Mader, Julia Rehme, Sven Finke, Sebastian Klöpper und Sebastian Meggle. Sie arbeiteten an dem Projekt „Hello Mr. Pac-Man“. Ihr Ziel war es, einen „mega geilen“ Arcade-Automaten für Shopware zu bauen, mit Spielbuttons und Geldeinwurf. Sprich: einen Spieleautomaten wie in den guten, alten Zeiten.

Dies war nur eines von acht Projekten, die dieses Mal entwickelt wurden. Ein weiteres Projekt, der „AutoMan“, kombinierte die Faszination Lego mit einem selbstfahrenden Auto. Das Fahrzeug konnte am Ende ohne jegliche Hilfe fahren und Hindernisse erkennen. Entwickelt wurde es von Dennis Garding und Alexander Voss.

 

Cocktail Machine of Death

Ein weiteres Highlight des Hackathons war die „Cocktail Machine of Death“ von Andreas Wolf, Marcel Schmäing, Timo Altholtmann und Oliver Skroblin. Sie konstruierten eine Maschine, die innerhalb von Sekunden einen perfekten Cocktail mixt. Vier Cocktails mit Getränkesorten aus zehn Flaschen sind möglich. Ihre Belastbarkeit wird auf der nächsten Weihnachtsfeier getestet.

Weitere Projekte waren das „loT sniffing Tool“ von Thomas Hartz und Simon Bäumer zur Erkennung der Luftqualität, sowie „Call an Azubi“ von Pascal Thesing, Linus Holtstiege, Jan Philipp Pietrzyk und Thomas Hartz, um mit Hilfe von Dashbuttons einem Azubi Aufgaben zu erteilen. Außerdem entwarfen Stephan Pohl und Hendrik Söbbing ein „ODL Inventory Management“ und Michael Telgmann wurde im Projekt „Watering the flowers“ zusammen mit Prakti Rafael botanisch aktiv. Sie entwickelten eine Pumpe, welche Blumen automatisch gießt.

Und im Projekt „Was ist in der Booox?“ vom Team SwagDevBox entwarfen Niklas Dzösch und Patrick Stahl eine Shopware Installation „out of the box“ – im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Vorstellung der Projekte fand am Freitag statt. Der Sieger wird kommende Woche bekannt gegeben.

 

 

Hardware Hackathon
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