Sieben Tipps für einen erfolgreichen Onlineshop

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Eine Shopsoftware bietet das Grundgerüst für einen Onlineshop und erspart Euch viel Entwicklungsarbeit. Sobald der Onlineshop steht, bedeutet es aber nicht zeitgleich, dass die ersten Bestellungen einfließen. Für den Erfolg eines Onlineshops sind noch viele weitere Dinge zu beachten. Wir haben für Euch unsere sieben Top Tipps für einen erfolgreichen Shop zusammengestellt. 

1. Onlineshopping so bequem wie möglich machen

Die Usability in Eurem Shop ist das A und O. Jeder kennt es: Sobald ein Onlineshop unstrukturiert oder der Checkout-Prozess zu kompliziert ist, wird die Suchmaschine angeschmissen und das Produkt bei einem anderen Anbieter gekauft. Im Zweifel hat der Online-Riese amazon ein gleichwertiges Produkt im Sortiment. Falls Ihr kein Monopol habt, solltet Ihr also auf eine einfache Struktur setzen oder in Eurem Onlineshop andere Mehrwerte bieten. Mit Shopware 5 ist das Grundgerüst standardmäßig benutzerfreundlich aufgebaut und der Checkout-Prozess bereits vorgegeben. 

2. Warenpräsentation

Wenn Ihr im stationären Handel einkauft, dann bevorzugt Ihr wahrscheinlich auch einen aufgeräumten und übersichtlichen Shop. Der Handel investiert sehr viel Geld für eine perfekt inszenierte und emotionale Warenpräsentation – hierfür existiert sogar ein eigener Berufszweig. Im eCommerce gelten diese Regeln ebenfalls. Onlineshops, deren Warenpräsentation übersichtlich und emotional gestaltet wird, sind besonders erfolgreich. Mit den an den richtigen Stellen gesetzten Call-to-actions erzielen sie hohe Conversions. Macht Euch dieses Prinzip zu Nutze und lasst Euern Shop durch Interaktivität und Emotionalität leben. So hebt Ihr Euch mit Sicherheit vom Wettbewerb ab.

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3. Mobile Optimierung

Mobile first – die Weisheit der Digitalbranche wird durch stetige Zuwachsraten der Umsätze durch Mobile Commerce unterstrichen. In Eurem Onlineshop sollten die Inhalte daher auf mobile Endgeräte hin optimiert werden. Hier spielen vor allem Textlängen und Bildgrößen eine große Rolle: Zu lange Texte lösen einen Scroll-Vorgang aus; Zu große Bilder führen zu langen Ladezeiten, was wiederum höhere Absprungraten hervorrufen kann. Das responsive Design ist mit Euerm Shopware-Shop bereits gegeben. Über unsere Einkaufswelten könnt Ihr sogar unterschiedliche Inhalte auf verschiedenen Endgeräten ausspielen.

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4. Vertrauen aufbauen

Gerade im eCommerce sind Kunden häufig sehr kritisch gegenüber neuen Onlineshops. Um Euren Shop langfristig zu etablieren, solltet Ihr Eure Marke ausbauen. Vertrauen lässt sich durch gezieltes Content-Marketing aufbauen. Betreibt einen Blog und seid Ratgeber für Eure Kunden. Seid mit Passion dabei und versucht Eure Kunden emotional zu erreichen. „Content is king, but relevance is queen“ meint, dass nur relevanter Content zählt. Informiert Eure Kunden über einen Newsletter und zeigt dabei Kompetenz auf Eurem Themengebiet. Beim Newsletter ist zu beachten, dass die Anmeldung per Double-Opt-In-Verfahren erfolgt, also eine eMail-Adresse eingetragen wird und die Anmeldung im Anschluss per zugesandtem Link bestätigt wird.

Zudem spielen Zertifizierungen, wie das „Trusted Shop“-Siegel oder bekannte Versand- und Zahlmethoden eine große Rolle. Im Shopware Store findet Ihr zahlreiche Plugins, die Euch eine einfache Einbindung der Versand- und Zahlungsarten ermöglichen.

5. SEA und SEO

Bei der Erstellung von Content und Blogbeiträgen oder Landingpages solltet Ihr relevante Keywords einbinden. Benutzt dabei nicht immer dieselben Wörter, sondern verwendet ab und an Synonyme. Je mehr Content Ihr auf Eurem Blog produziert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, im organischen Suchmaschinen-Ranking weiter oben platziert zu werden. Kurzfristige Erfolge erreicht Ihr mit bezahlten Anzeigen. Aber Vorsicht: Um AdWords möglichst effizient zu gestalten, achtet bei der Formulierung und der Ziel-URL darauf, dass beides zusammenpasst. Landingpages, die direkt auf eine Aktion hinweisen, haben sich hierbei bewährt. Verlinkt Euern Shop dennoch auf die Landingpage.

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Möglicherweise möchten einige der User noch weitere Produkte im Shop kaufen. Mit Remarketing könnt Ihr gezielte Anzeigen für Nutzer schalten, die Euern Shop bereits besucht oder Ihre E-Mail-Adresse bereitgestellt haben. Das Remarketing hilft Euch, den Traffic der wiederkehrenden Besucher hoch zu halten. Seid dabei aber nicht zu penetrant – zu viel Werbung führt zu genervten Usern.

6. Kundenservice: Payment und Logistik

Ein Onlineshop ist nur so gut, wie die dahinterstehenden Logistikprozesse des Anbieters. Aufgrund von Onlinehändlern, wie amazon, Zalando etc. sind Kunden im eCommerce besonders verwöhnt, was den Kundenservice und das Retourenmanagement angeht. In Zeiten von Social Media verbreiten sich schlechte Bewertungen und negative Ereignisse besonders schnell. Testet daher Euer Logistik- und Retourenmanagement und optimiert die Prozesse stetig. Bietet beim Versand ein Sendungstracking an - Eure Kunden wollen wissen, wann das Paket bei der Lieferadresse eintrifft. Verschickt Eure Produkte möglichst über Paketdienste, die ein flächendeckendes Netzwerk haben – sei es für Retouren oder Paketstationen. 

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Der transparente Umgang mit Versandmöglichkeiten, Widerrufsrecht etc. gehört ebenfalls zu den Grundvoraussetzungen eines guten Kundenservice und eines vertrauenswürdigen Shops.

7. Social Media Marketing

Präsentiert Euern Onlineshop auf Social-Media-Kanälen, wie Facebook, Twitter, Xing und Co. Beachtet dabei, dass Ihr diese Kanäle mit Leben füllt. Eine Fanpage, auf der keine Posts gesetzt werden, kommt wenig professionell rüber. Teilt Eure Blogbeiträge, macht auf Eure Aktionen aufmerksam und unterhaltet Eure Zielgruppe. Versucht Bewertungen für Euern Shop einzuholen, um potenzielle Kunden von Euch zu überzeugen. Gebt bei der Auswahl von Social-Media-Kanälen Acht und prüft, ob Eure Zielgruppe auf diesen Kanälen unterwegs ist. Ein Onlineshop, der Drucker verkauft, braucht womöglich keinen Snapchat-Account, um die Drucker dort live zu präsentieren. Unterschätzt die Marketingaktivitäten auf den unterschiedlichen Plattformen nicht – räumt Euch dafür genug Zeit oder Arbeitskräfte ein.

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