Online-Shop für Nachhaltigkeit in Afghanistan

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Beim Shop Usability Award 2016 gewann shoemates den Preis in der Kategorie „Social Projects“. Der Online-Shop vertreibt modische, hochwertige und gleichzeitig nachhaltige Schuhe und weitere modische Produkte, wie Mützen.

Die Marke shoemates steht unter dem Claim „get one, give one“. Für jedes verkaufte Paar shoemates wird ein Paar Schuhe an ein Kind in Afghanistan gespendet. Damit die Wirtschaft vor Ort gefördert und unterstützt wird, werden die gespendeten Schuhe ausschließlich in Afghanistan gefertigt. Sie entsprechen dabei den durchschnittlichen modischen Standards aus Afghanistan und respektieren ihre Kultur.

Shoemates-idee

Profitables Geschäft und Nachhaltigkeit

Aufgrund seiner Wurzeln, war Unternehmensgründer Obaid Rahimi vor einigen Jahren in seinem Heimatland Afghanistan auf einer Hochzeit eingeladen. Dort hat er auch einen Einblick in die wirtschaftliche und soziale Lage erhalten. Geprägt und schockiert hat ihn das Bild von Kindern in Sommerschläppchen trotz kalter Temperaturen. Er selbst ist in Deutschland in sehr guten Verhältnissen aufgewachsen und hatte die Möglichkeit studieren zu gehen.

So entstand die Idee von shoemates letztendlich aus einem Uni-Projekt, das unter dem Titel „Profitable Business Modelle mit Nachhaltigkeit“ stand. Zusammen mit vier Mitarbeitern arbeitet Obaid Rahimi tagtächlich an dem Projekt mit der Vision Kindern und Familien in seinem Heimatland zu helfen. Die Schuhe und weiteren modischen Accessoires werden in Spanien, Portugal, China und natürlich in Afghanistan produziert. Das Unternehmen ist auf Wachstumskurs: Neben dem Vertrieb über den eigenen Online-Shop werden die Produkte auch offline über unterschiedliche Schuhhäuser verkauft. Demnächst wird sogar der erste eigene Store in München eröffnet.

Neben natürlich eigenem Unternehmensprofit war dem Gründer wichtig, dass die Wirtschaft in Afghanistan unterstützt wird. Somit kam das Spenden von in Deutschland gefertigten Schuhe für Obaid Rahimi nicht in Frage. Um die Wirtschaft vor Ort nachhaltig zu unterstützen hat er eine Produktionsstätte eröffnet und somit Arbeitsplätze geschaffen. 

Storytelling für ein besonderes Produkt

Hinter shoemates stecken nicht nur Produkte. Die Marke ist aufgrund einer Geschichte entstanden, welche auch den USP des Unternehmens ausmacht. Der Geschäftsführer Obaid Rahimi hat daher nach einer Lösung gesucht, mit der die Idee und der Gedanke hinter den Produkten ansprechend dargestellt werden kann. Der Gründer ist überzeugt: „Mit Shopware haben wir dafür die perfekte Lösung gefunden.“

Das Storytelling sollte allerdings nicht vom eigentlichen Kaufprozess ablenken. Dank Quick- und Sideviewelementen in der Storytelling-Einkaufswelt, werden potenzielle Kunden auf die Produkte geleitet und gelangen mit wenigen Klicks direkt in den Einkaufswagen.

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„Mit Shopware haben wir endlich eine Plattform gefunden, die es uns auch mit einem kleinem Team ermöglicht, auf sehr hohem Niveau zu arbeiten und unsere Kunden sowohl im Backend als auch im Frontend vollkommen zu überzeugen“, freut sich Obahid Rahimi.

Der shoemates Online-Shop basiert auf einer Professional Edition und profitiert mit der Silver Subscription von bspw. kostenlosen Updates oder vom eMail-Support. Insgesamt 60 Artikel in ca. 8 Kategorien befinden sich aktuell im Shop.

Promotet wird der Online-Shop hauptsächlich über Social-Media-Kanäle und Influencer. Neben allgemeiner PR-Arbeit hat auch die Erteilung des Shop Usability Awards 2016 zur Erhöhung der Zugriffszahlen auf den Shop beigetragen.

Schnelle Projektabwicklung und Amortisation

Mit einem Projektvolumen von 5 k hat das Startup den Online-Shop ohne Hilfe einer Partner Agentur in nur drei Monaten eingerichtet. Der Erfolg spricht für sich - das gesamte Investitionsvolumen hat sich nach nur drei Monaten amortisiert.

Obahid Rahimi ist durch den Einsatz von Shopware überzeugt und profitiert in vielen Bereichen von Zeitersparnis: „Dank der vorgefertigten Elemente und Features, die Shopware bietet, haben wir nur noch sehr wenig Programmierarbeit. Shopware lässt es zu alles bzw. vieles aus dem Backend zu gestalten, ohne in den eigentlichen Code eingreifen zu müssen. Das ist unglaublich hilfreich und zudem auch noch zeit- und kostensparend.“

Der Online-Shop ist an die internen Unternehmensprozesse gekoppelt. Das Unternehmen achtet darauf, andere Systeme mit dem Online-Shop zu vernetzen. „Eine Shopware-Kompatibilität ist häufig ein Kaufgrund für uns“, so der Geschäftsführer.

Für andere Shopbetreiber hat Unternehmensgründer Obaid Rahimi folgenden Tipp: „Bei der Suche nach einer geeigneten Shop-Lösung sollte man auf gar keinen Fall zu sehr auf das Geld schauen. Es lohnt sich einige tausend mehr zu investieren um sich immens viel Zeit, Aufwand und Ärger zu ersparen. Ähnlich wie ein Retail-Store sollte der Shop als ein sehr langfristiges Unterfangen betrachtet werden“.

Weitere Informationen und Einblicke in die Idee des Gründers erhaltet Ihr hier.

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Hier geht's direkt zum Online-Shop:

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