Kids can code - Code Camps bei Shopware

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Programmieren lernen kann jeder – mit dem richtigen Zugang. Dieser Grundgedanke steckt hinter den Code Camps, die in den Sommerferien bei Shopware stattgefunden haben. Insgesamt 22 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren haben in zweitägigen Workshops gelernt, wie die Grundlagen des Programmierens funktionieren. Denn in einer digitalen Welt, in der Smartphone und Co. täglich benutzt werden, ist es wichtig zu verstehen, wie die Technologien dahinter funktionieren – nämlich mit Code.

Shopware Code Camps 2018

Kinder schreiben eigene Websites

Besonders leicht gelingt der Einstieg mit dem Calliope Mini: Der Einplatinen-Computer besteht neben einem Prozessor aus verschiedenen Anschlüssen, einem LED-Feld sowie Mikrofon und Lautsprecher. Programmieren lässt er sich mit verschiedenen Editoren, die den Code in Befehle übersetzen. Damit konnten die Kinder am ersten Tag einzelne Programmierblocks wie eine Art Baukasten zusammensetzen und erste kleine Programme auf ihren Mini-Computer laden. 

„Wir wollen, dass Kinder erstmal verstehen, dass man komplexe Vorgänge in einzelne Schritte unterteilen und in eine logische, funktionierende Reihenfolge bringen muss“, erklärt Anne Göpel, HR-Managerin bei Shopware. „Dank des Calliopes haben die Kinder schnell erste Erfolgserlebnisse und müssen nicht direkt mit reinem Code arbeiten. Auf diese Weise sinkt die Hemmschwelle, sich intensiver mit dem Programmieren zu beschäftigen“, so Göpel weiter. Beste Voraussetzungen also für Tag zwei, denn hier stand zum ersten Mal „echter“ Code auf dem Stundenplan: Nach einer kurzen Einführung in HTML und CSS ging es gemäß dem Motto „Kids can code“ direkt ans Schreiben eigener Websites. Bereits am Nachmittag konnten alle Coding Kids ihre eigenen Trecker-, Pferde- und Musical-Seiten in der Gruppe präsentieren.

Shopware fördert den weiblichen Nachwuchs

Während im ersten Code Camp sowohl Mädchen als auch Jungen unter den Teilnehmern waren, lautete das Motto im zweiten Durchlauf „girls only“. „Der Frauenanteil bei Shopware ist hoch, aber in der Entwicklung haben wir leider nur sehr wenige weibliche Mitarbeiterinnen. Wir hoffen, dass sich das in Zukunft ändert und wir mit einem reinen Girls Code Camp einen Impuls gesetzt haben, mehr Mädchen für das Programmieren zu begeistern“, erklärt Göpel.

Dass das funktioniert hat, zeigte sich bereits im Anschluss der Workshops, so berichtet Göpel: „Nach den Code Camps haben wir mehrere Anfragen für Praktika und Ausbildungsplätze im technischen Bereich bekommen. Nicht nur von Jungen, sondern auch von vielen Mädchen“. Zukünftig soll das Pilotprojekt in ein regelmäßiges Format überführt werden. Bereits in diesem Jahr lagen die Anmeldezahlen weit über der Anzahl freier Plätze – das soll sich 2019 ändern. 

Girls Only bei den Shopware Code Camps 2018

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