Kennt Ihr Eure Shop-Kennzahlen?

Tracking

Professionelle Shopanalysen steigern den Umsatz und senken Werbekosten in Onlineshops. Wer seine Zahlen kennt und interpretieren kann, trifft wichtige Entscheidungen auf Grundlage von professionellen Auswertungen und nicht aus dem Bauch heraus. Doch welches Tool ist für welchen Shop passend und wie interpretiere ich die Daten? Ergänzend zu unseren ausgewählten Tracking- und Analysetools im Community Store, wird Euch heute Sebastian Lörz, Teamleiter Online Marketing bei unserem Partner arboro, nützliche Antworten geben.

Erfolg im Onlineshop messen und optimieren

Viel Traffic gibt es im Shop täglich, doch nur Bruchteile dieser potentiellen Kunden kaufen etwas. Dies ist eine typische Erkenntnis der Shopanalyse. Nur wer um dieses Problem weiß, kann seine Inhalte und Angebote der Zielgruppe entsprechend anpassen. Ziele lassen sich nur dann realisieren, wenn diese auch messbar und überprüfbar sind. Besonders im Onlineshop ist es deswegen unerlässlich, den Ist-Zustand zu kennen. Fähige Analysetools sind in der Lage, die beliebtesten Einstiegsseiten von Besuchern zu zeigen. Sie wissen außerdem, welche Produkte dort angesehen werden und wann sie den Weg zur Online-Kasse antreten, bzw. Ihren Shop ohne Conversion wieder verlassen. Auf diese Weise erhalten Shopbetreiber die wesentlichen Leistungskennzahlen, um Marketing und Verkaufsstrategien neu auszurichten.

Natürlich gilt: Je exakter und umfangreicher die Daten sind, desto mehr Potentiale bergen sie. Machen Targeting und Retargeting möglich. Zeigen Top-Produkte und Mega-Seller. Schenken Erkenntnisse, um die Usability im Shop zu verbessern.

Die wichtigsten Kennzahlen für Onlineshops

Besucherzahlen, Conversion und Umsatz sind dabei die Basis aller Kennzahlen und die KPIs (Key Performance Indikatoren) jedes Onlineshops. Sie sind das Ergebnis aller anderen Analysen und Parameter im Shop und sollten Routine-Lektüre für jeden Shopverantwortlichen sein. Weitere wichtige Parameter sind die Verweildauer, Abbruch- oder Ausstiegsraten. Sie bilden in Abhängigkeit zueinander einen ersten Indikator für die Shop-Performance. Des Weiteren stehen die Analysen von Besucherströmen und Marketingkanälen im Fokus von Shops. Damit ist es möglich, sich auf lohnende Produkte und Kanäle zu konzentrieren, während Kosten für weniger lohnenswerte Maßnahmen eingespart werden. 

Die Wahl des richtigen Tools

Die wichtigsten Basics, wie oben beschrieben, sollte dabei jedes Analysetool beherrschen. Google Analytics ist dementsprechend selbst in der kostenlosen Variante meist vollkommen ausreichend und versorgt Onlineshops mit allen relevanten Funktionen.

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Auswertung innerhalb von Google Analytics

Speziellere Messungen sind ebenso möglich, erfordern aber eine Implementierung im Shop. Erweiterungen für Shopware wie das arboro Google Tracking Plugin übernehmen diese Aufgabe automatisiert und machen speziellere Daten bereits mit wenigen Klicks sichtbar.

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Auswahlmöglichkeiten des Trackings im Arboro-Plugin

Onlineshops, die sich beispielsweise dafür interessieren, welche Artikel in den Warenkorb gelegt und hinterher wieder entfernt wurden, verringern den Aufwand dieser Analysen damit deutlich. Eine weitere Möglichkeit bietet die klickgenaue Messung der Nutzung von Social-Media-Buttons.

Natürlich gibt es auch kostenpflichtige Analysetools wie Econda, Etracker, Piwik oder Adobe Analytics. Sie stellen ebenfalls professionelle Lösungen dar und sind meist für große Shops gedacht. Selbstverständlich können sie auch für kleinere und mittelständige Shops eingesetzt werden.

Wie erfolgt die Analyse?

Erfolgreiche Händler wissen anhand der Daten, welche Artikel die Poor Dogs und Cash Cows ihres Sortiments sind und wann der Bedarf an bestimmten Produkten höher ist. Ebenso sollte die Übersicht darüber behalten werden, wie hoch der Anteil an Stammkunden ist und durch welche Kanäle neue Besucher akquiriert wurden.

Shops, die beispielsweise eine Frühjahrs-Aktion mit besonderen Angeboten gestartet haben, müssen für eine Erfolgsmessung die Zahlen vor dieser Aktion kennen und sie nach Beendigung vergleichen.

Haben sich die Verkäufe erhöht? Hat sich der Besucherstrom verändert? Welche Auswirkungen hatte die Aktion generell auf den Umsatz im Shop? Antworten auf diese Fragen zu liefern ist die Aufgabe zuverlässigen Shoptrackings und führt zur Verfeinerung der Strategie.

War die Aktion monetär wirkungslos, amortisieren sich der Aufwand oder die in Kauf genommene geringere Marge nicht, dann müssen Sales oder Angebote in Zukunft anders gestaltet werden. Lässt sich eine Umsatzsteigerung erkennen, die nach Beendigung nicht mindestens auf Normalmaß zurückkehrt, sollte der Shop häufiger über solche Angebote nachdenken. 

Die Rechnung geht auf

Analysetools kennen keine Pausen und zeichnen akribisch auf, was so wertvoll für Webseitenbetreiber ist. Täglich seine Auswertungen zu überprüfen, macht jedoch schon aus kaufmännischer Sicht trotzdem wenig Sinn, da die Analyse der Analyse durchaus zeitaufwendig ist. Reaktionen in Form von Strategieanpassungen nehmen noch mehr Zeit in Anspruch. Pauschal lässt sich also nicht sagen, welche Kennzahlen täglich, wöchentlich oder monatlich einer Prüfung unterzogen werden sollten. Wer allerdings am Puls seiner Daten operiert und die richtigen Schlüsse aus ihnen zieht, erfährt den unschätzbaren Nutzen seiner Datensammlung.  

Über den Autor und das arboro Google Tracking Plugin

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Sebastian Lörz ist Teamleiter für Online Marketing der arboro GmbH. Die eCommerce Agentur aus Heilbronn ist zertifizierter Partner und hat sich auf die Shoperstellung, Suchmaschinenoptimierung und Plugin-Entwicklung für Shopware Shops spezialisiert. Das arboro Google Tracking Plugin unterstützt die Integration von Google Analytics oder dem Google Tag Manager und automatisiert die Implementierung spezieller Tracking-Funktionen innerhalb von Google Analytics. Das arboro Plugin wird bereits in über 1000 Shopware Shops erfolgreich eingesetzt.

Zum Arboro Plugin

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