DPD, DHL oder UPS? Welcher Paketversand passt zu Deinem Online-Shop?

Versanddienstleister_finden

Hole Dir in unserem heutigen Artikel wichtige Tipps, wie Du als Online-Händler den richtigen Versanddienstleister für Deinen Shop findet und worauf es bei der Auswahl ankommt.

Versandlösungen für den Onlinehandel auswählen

Als Onlineshop Betreiber meisterst Du täglich einen Interessenskonflikt. Einerseits möchtest Du kostengünstig bleiben, was den Versand angeht, andererseits weder Qualitäts- noch Serviceeinbußen gegenüber Deinen Kunden verantworten müssen. Um das eine so wie das andere zu ermöglichen, benötigst Du den passenden Versanddienst. Gar nicht so einfach bei der Fülle an Anbietern auf dem Markt. Hier ein paar Tipps, wie Du den passenden Paketversand für dein E-Commerce Business findest, und ein Vergleich der drei beliebtesten Shipping Provider in Deutschland: DPD, DHL und UPS. 

Wie beeinflussen die angebotenen Versandoptionen die Kaufentscheidungen?

  • 69 Prozent bzw. 29 Prozent der Kunden sind die Informationen über Versandbedingungen bei der Nutzung eines Onlineshops „sehr wichtig“ oder „wichtig“
  • laut Umfragen sind viele Services rund um den Versand für Kunden ausschlaggebend z. B. Paketankündigung (26,6%), Express-Versandoptionen (13,7%), Angabe eines präferierten Zustellortes (13,5%) oder Echtzeit-Tracking (11,8%) 
  • Laut einer Statista-Umfrage finden User außerdem viele kostenlose Zusatzleistungen in Bezug auf Paketzustellung besonders attraktiv u. a. Gratis-Retouren (65%), Link zur Verfolgung der Paketsendung (54%), Same Day Delivery (50%), Belieferung zu einem bestimmten Zeitpunkt (44%), Rückgabe-Option im Ladengeschäft (22%).

Wie man merkt, spielt der Versand sowie die Zusatzleistungen im Onlinehandel eine entscheidende Rolle. Es gibt viele Gründe, die eindeutig für eine kontinuierliche Evaluierung, Erweiterung und Verbesserung der Versandlösungen in Deinem Shop sprechen. 

Paketdienste in Onlineshops: Details sind entscheidend

Es gibt wie immer keine allgemeingültige Best Practice Lösung in Bezug auf Paketversand. Um den richtigen Versanddienstleister zu wählen, solltest Du erstmals folgende Fragen klären:

  • Was versendest du?
  • Wie schwer und wie groß sind deine Pakete?
  • Ist Deine Ware besonders zerbrechlich oder benötigt speziellen Transport?
  • Verschickst Du hohe Stückzahlen oder nur eine Handvoll Sendungen pro Tag?

Unabhängig vom Paketdienst hängen die Versandkosten von Gewicht, Größe und Volumen der Sendungen ab. Die Abmessungen für reguläre Paketsendungen findest Du in der untenstehenden Tabelle. Beachte, dass bei größeren Dimensionen teilweise enorme Zusatzkosten anfallen. Dasselbe gilt für EU-Auslandssendungen, bei denen Du neben den Zollgebühren die notwendigen Ausfuhrdokumente nicht vergessen solltest.

Versandabwicklung im Shop: Geschäftskundenvertrag bevorzugt

Besonders am Anfang machen viele Shopbetreiber einen entscheidenden Fehler beim Versand. Solange die Anzahl der zu versendenden Pakete überschaubar bleibt, geben viele Händler die Pakete direkt im Paketshop vor Ort ab. Dadurch entstehen sowohl steuerliche als auch preisliche Nachteile. Gibt der Händler die Pakete im örtlichen Paketshop ab, so kann er zwar die Umsatzsteuer, die für die Paketversendung bezahlt wurde, steuerlich geltend machen. Im gleichen Zug müsste der Händler allerdings auch die den Kunden berechneten Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. 

Außerdem erhält man als Geschäftskunde in der Regel bessere Preise. Auch wenn das Ersparnis am Anfang nicht sonderlich groß erscheint, ändert sich das mit der wachsenden Anzahl der Pakete. 

Ein netter Vorteil: Ist man ein Geschäftskunde, spart man sich auch ein wenig Zeit da die Pakete direkt beim Versender abgeholt werden. 

Direkter Vertrag vs. Versandservice

Du hast Menge, Gewicht, Größe und Anzahl der Pakete bestimmt? Dann bist Du der Auswahl wieder einen Schritt nähergekommen. Neben einem direkten Vertrag mit einem Paketdienst besteht auch die Möglichkeit, Deine Produkte mit einem Versandservice (z. B. SendCloud) zu verschicken. Das hilft Dir Versandkosten zu sparen und vor allem viel Zeit in der Versandabwicklung, beispielsweise durch automatischen Import aller Bestellungen und kostenloser Abholung der Pakete. Zudem benötigst du kein jährliches Mindestvolumen, sondern kannst bereits ab dem 1. Paket versenden. Besonders interessant, wenn Du gerade mit deinem Onlineshop gestartet bist. Falls Du allerdings bereits einen Vertrag mit DHL oder DPD abgeschlossen hast, kannst Du diesen auch ohne weiteres problemlos integrieren.

Vergleich der beliebtesten Paketdienste Deutschlands

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Ein oder mehrere Paketdienste im Onlineshop anbieten

Fast geschafft! Eine Frage muss Du für Dich noch klären: Mit einem oder mehreren Shipping Provider versenden? Hier solltest Du die Erwartungen Deiner (potentiellen) Kunden berücksichtigen. Ein Blick auf die Statistik verrät, dass Kunden von einem guten Versanddienst folgendes erwarten:

 Erwartungen-an-Paketdienste

Eine ibi-Umfrage hat ergeben, dass deutsche Paketdienste laut eigenen Angaben mindestens ¾ der angeführten Punkte erfüllen. Dennoch ist zu beachten, dass Kundenzufriedenheit von subjektiven Faktoren wie persönliche Erfahrungen oder dem Paketboten abhängen. So mag der DHL-Bote in München Schwabing freundlich sein, dafür aber in Frankfurt unzuverlässig. Sympathien für bestimmte Dienstleister sind somit immer etwas Persönliches. Dementsprechend geht der Trend immer mehr dahin, Online-Shopper selbst bestimmen zu lassen, mit welchem Paketdienst sie deine Ware geliefert bekommen wollen. Mit SendCloud kannst Du deinen Kunden von Anfang die freie Wahl lassen. 

Zum SendCloud-Plugin im Store

Paketdienste: Trend zu mehr Flexibilität

Der Trend geht in Richtung mehr Flexibilität in Bezug auf Zeit und Ort. Obwohl Same Day Delivery in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt – lediglich 10% der Kunden haben diesen Service in Anspruch genommen – rechnen Experten mit einer Verdreifachung bis 2020. Das Thema Selbstabholung solltest du als Shopbetreiber auch nicht außer Acht lassen. Über 70% der Shops bieten derzeit noch keine Möglichkeit zur eigenen Abholung bei Paketshops oder Packstationen an. Da Selbstabholung aber immer öfter von Kunden gewünscht wird, solltest du überlegen, wie du diesen Aspekt in deinen Versandprozess einbinden lässt. Wer also zukünftig einen hohen Stellenwert im Markt erlangen will bzw. konkurrenzfähig bleiben möchte, sollte sich mit diesen Punkten auseinandersetzen.