DPD, DHL oder UPS? Welcher Paketversand passt zu Deinem Online-Shop?

Versanddienstleister_finden

Holt Euch in unserem heutigen Gastartikel von Lena Becker, Content Expertin beim Shopware Technology Partner SendCloud, wichtige Tipps, wie Ihr als Online-Händler den richtigen Versanddienstleister für Euren Shop findet und worauf es bei der Auswahl ankommt. 

Versandlösungen für den eCommerce

Als Onlineshop Betreiber meisterst du täglich einen Interessenskonflikt. Einerseits möchtest du kostengünstig bleiben, was den Versand angeht, andererseits weder Qualitäts- noch Serviceeinbußen gegenüber deinen Kunden verantworten müssen. Um das eine so wie das andere zu ermöglichen, benötigst du den passenden Versanddienst. Gar nicht so einfach bei der Fülle an Anbietern auf dem Markt. Hier ein paar Tipps, wie du den passenden Paketversand für dein E-Commerce Business findest, und ein Vergleich der drei beliebtesten Shipping Provider in Deutschland: DPD, DHL und UPS.

 Beliebteste Versandarten in Deutschland 

Quelle: Internet World Business

Einfluss der angebotenen Versandoptionen auf Kaufentscheidungen:

  • 60 Prozent der Kunden würden zu einem anderen Onlineshop wechseln, wenn die bevorzugte Lieferoption nicht angeboten wird
  • über 75 Prozent der Kunden wollen die Versandoptionen bereits auf der Produktseite sehen
  • fast 40 Prozent der User würden nach einer schlechten Liefererfahrung nicht mehr in einem Onlineshop bestellen
  • mehr als 50 Prozent der Kunden wünschen sich die Möglichkeit, mach dem Kauf die Versandoption zu ändern

Es gibt viele Gründe, die eindeutig für eine kontinuierliche Evaluierung, Erweiterung und Verbesserung der Versandlösungen in deinem Shop sprechen. 

Paketdienste in Onlineshops: Details sind entscheidend

Um den richtigen Versanddienst zu wählen, solltest du erstmals folgende Fragen klären:

  • Was versendest du?
  • Wie schwer und wie groß sind deine Pakete?
  • Verschickst du hohe Stückzahlen oder nur eine Handvoll Sendungen pro Tag?

Unabhängig vom Paketdienst hängen die Versandkosten von Gewicht, Größe und Volumen der Sendungen ab. Die Abmessungen für reguläre Paketsendungen findest du in der untenstehenden Tabelle. Bei DPD beispielsweise muss ein „Standardpaket“ mindestens A5 entsprechen, während die Kantenlänge 175 nicht überschritten werden darf. Hinzu kommt das sog. Gurtmaß von max. 300 cm. Beachte, dass bei größeren Dimensionen teilweise enorme Zusatzkosten anfallen. Dasselbe gilt für EU-Auslandssendungen, bei denen du neben den Zollgebühren die notwendigen Ausfuhrdokumente nicht vergessen solltest.

Direkter Vertrag vs. Versandservice

Du hast Menge, Gewicht, Größe und Anzahl der Pakete bestimmt? Dann bist du der Auswahl wieder einen Schritt nähergekommen. Neben einem direkten Vertrag mit einem Paketdienst besteht auch die Möglichkeit, deine Produkte mit einem Versandservice wie SendCloud zu verschicken. Das hilft dir Versandkosten zu sparen und vor allem viel Zeit in der Versandabwicklung, beispielsweise durch automatischen Import aller Bestellungen und kostenloser Abholung der Pakete. Zudem benötigst du kein jährliches Mindestvolumen, sondern kannst bereits ab dem 1. Paket versenden. Besonders interessant, wenn du gerade mit deinem Onlineshop gestartet bist. Falls du allerdings bereits einen Vertrag mit DHL oder DPD abgeschlossen hast, kannst du diesen auch ohne weiteres problemlos integrieren.

Ein oder mehrere Paketdienste im Onlineshop anbieten

Fast geschafft! Eine Frage muss du für dich noch klären: Mit einem oder mehreren Shipping Provider versenden?

Hier solltest du die Erwartungen deiner (potentiellen) Kunden berücksichtigen. Ein Blick auf die Statistik verrät, dass Kunden von einem guten Versanddienst folgendes erwarten:

Erwartungen der deutschen Online-Shopper

Eine ibi-Umfrage hat ergeben, dass deutsche Paketdienste laut eigenen Angaben mindestens ¾ der angeführten Punkte erfüllen. Dennoch ist zu beachten, dass Kundenzufriedenheit von subjektiven Faktoren wie persönliche Erfahrungen oder dem Paketboten abhängen. So mag der DHL-Bote in München Schwabing freundlich sein, dafür aber in Frankfurt unzuverlässig. Sympathien für bestimmte Dienstleister sind somit immer etwas Persönliches. Dementsprechend geht der Trend immer mehr dahin, Online-Shopper selbst bestimmen zu lassen, mit welchem Paketdienst sie deine Ware geliefert bekommen wollen. Mit SendCloud kannst du deinen Kunden von Anfang die freie Wahl lassen. 

Vergleich der 3 beliebtesten Paketdienste Deutschlands

sendcloudVergleich der Paketdiensten in Deutschland

Paketdienste: Vor- und Nachteile

Der Trend geht in Richtung mehr Flexibilität in Bezug auf Zeit und Ort. Obwohl Same Day Delivery in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt – lediglich 5% der Webshops bieten diesen Service – rechnen Experten mit einer Verdreifachung bis 2020. Das Thema Selbstabholung solltest du als Onlineshop-Betreiber auch nicht außer Acht lassen. 59% der Shops bieten derzeit noch keine Möglichkeit zur eigenen Abholung bei Paketshops oder Packstationen an. Da Selbstabholung aber immer öfter von Kunden gewünscht wird, solltest du überlegen, wie du diesen Aspekt in deinen Versandprozess einbinden lässt. Wer also zukünftig einen hohen Stellenwert im Markt erlangen will bzw. konkurrenzfähig bleiben möchte, sollte sich mit diesen Punkten auseinandersetzen. 

Zum SendCloud-Plugin im Store

 

lenaBecker

Über die Autorin und SendCloud

Lena Becker ist Content Expertin bei SendCloud. Das E-Commerce Versandtool hilft Onlineshops Versandkosten und viel Zeit zu sparen. Shopware Shops und Marktplätze können kostenlos integriert, mehrere Paketdienste mit DPD, DHL und UPS ausgewählt, Etiketten mit eigenem Logo gedruckt und Benachrichtigungen wie z.B. Track & Trace-Emails an Kunden gesendet werden.