Das Dörrwerk - Nachhaltige Rettungsaktion von Obst

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Wer kann sich davon schon freisprechen: Wir stehen im Supermarkt vor dem Obst- und Gemüseregal und picken uns nur die schönste Ware heraus?! Äpfel mit Dellen oder braunen Stellen bleiben bis zum Ladenschluss im Regal liegen und landen am Ende des Tages im Biomüll, da der Einzelhandel diese Ware nicht mehr verkaufen kann. 

Hier setzt die Mission von Dörrwerk an: Das Startup verarbeitet ausrangiertes Obst zu schmackhaftem Fruchtpapier. Dörrwerk besteht aus einem dreiköpfigen Gründerteam, das sich zum Auftrag gemacht hat, die Lebensmittelverschwendung nachhaltig einzugrenzen und gleichzeitig gesunde Snacks auf den Markt zu bringen. 

Nachhaltiges Handeln statt Lebensmittelverschwendung

Die Berliner Manufaktur stellt Snacks aus Obst her, das aufgrund ästhetischer Mängel nicht mehr in den Handel kommt und oftmals tonnenweise weggeworfen wird. In Kürze vertreibt das Dörrwerk auch Chips aus getrockneten Tomaten. Das Startup-Unternehmen kauft das Obst direkt bei Landwirten oder Großhändlern zu fairen Preisen auf und verarbeitet es ohne Zugabe von Zusatzstoffen zu getrockneten Snacks. Diese Snacks werden über den stationären Handel sowie über den eigenen Onlineshop vertrieben. Beim Kauf der Produkte fließt ein Beitrag in die Finanzierung von sozialen und ökologischen Projekten. Alle Projekte haben einen Bezug zu Lebensmitteln und Nachhaltigkeit.

Für die Umsetzung des Online-Shops hat sich das junge Unternehmen für Shopware 5 entschieden und sich Unterstützung bei unserem Shopware Technology Partner 8mylez geholt.

Wir haben die drei Gründer Zubin Farahani, Jonas Bieber und Philipp Prechtner im exklusiven Interview befragt, wie der Shop umgesetzt wurde und welche Maßnahmen für das Startup als nächstes anstehen.

 

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Gibt es neben Euch Dreien weitere Mitarbeiter bei Dörrwerk?

Ja, unsere Produktionsleiterin Karolina Brychci ist seit August 2016 an Bord und kümmert sich um das gesamte Thema der Qualitätssicherung, Hygienestandards etc. Zudem haben wir noch tolle Praktikant/innen im Team, die uns sehr engagiert helfen.

 

Wann seid Ihr mit Eurem Online-Shop gestartet? Hattet Ihr vor Shopware bereits eine andere Shopsoftware im Einsatz?

Wir haben im Winter 2014 mit WooCommerce auf Wordpress-Basis begonnen, dann umgestellt auf Prestashop und im Frühjahr 2016 erfolgte dann endlich der Umstieg auf Shopware.

 

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Shopware gemacht? Wie ist die tägliche Arbeit mit unserer Software?

Das System läuft stabil, zeigt bisher keine Bugs und die Module lassen sich leicht implementieren. Es ist sehr beruhigend, dass endlich ein Shopsystem gut funktioniert und keine riesen Baustellen im täglichen Betrieb aufweist und gleichzeitig für den deutschen Markt optimiert ist.

 

In wie fern erhaltet Ihr Unterstützung von 8mylez (Goltfisch GmbH)?

8mylez hat das Template auf dem Design von LAUTHALS!Berlin aufgebaut. Außerdem hat die Agentur diverse Plugins eingerichtet, wie z.B. den Counter für die „… kg gerettetes Obst“ auf der Website. Seit Philipp bei uns im Team ist werden alle kleinen und mittelgroßen Anpassungen direkt von ihm durchgeführt. Die Dokumentation von Shopware, der Support und die Community helfen dabei sehr.

 

Das Thema Load Balancing ist momentan in aller Munde. Wie ist Eure Serverstruktur aufgebaut? 

Wir wollen absolut sichergehen, dass unser Shopsystem und die zugrundeliegende Server-Architektur stetig funktioniert. Darum haben wir uns für einen neuen Hoster Namens SYSGRADE entschieden, einem offiziellen Shopware Hosting & Business Partner. Zusammen haben wir ein skalierbares System entworfen. Die Architektur besteht aus mehreren Appserver für die Bearbeitung von Shopanfragen inkl. Load Balancing und gemeinsamem Session Handling. Die Datenbank liegt auf einem dedizierten DB-Server. Zudem nutzen wir ein CDN für statische Inhalte (Bilder, JavaScript, CSS). Und natürlich nutzen wir die aktuellste Shopware Version, die mit PHP 7 kompatibel ist, um eine maximale Performance zu erreichen.

 

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Wie werdet Ihr Euer Unternehmen nun in Richtung Wachstum bringen? 

Wir haben bereits aufgerüstetet, indem wir weitere Maschinen bestellt und einen zweiten Dörrofen gekauft haben. Nach Inbetriebnahme stellten wir unsere Produktion zunächst auf eine 6-Tage-Woche, dann auf eine 7-Tage-Woche um und konnten so unser Lager ausreichend füllen. In Puncto Marketing haben wir uns eine neue CRM/ERP-Software zugelegt und weitere Mitarbeiter für die Kundenbetreuung und den Vertrieb eingestellt. 

 

Möchtet Ihr Eure Produkte auch international vertreiben?

Wir sind noch ein sehr kleines Unternehmen. Anfangs wollen wir unsere Produktionskapazitäten für den deutschen Konsumenten auslasten, bevor wir die Ware hunderte bis tausende Kilometer durch die Welt transportieren lassen. Nachhaltigkeit ist uns extrem wichtig. Ausschließen wollen wir es nicht - aber das ist eher ein langfristiges Ziel von uns! Wir werden uns demnächst auch noch einmal mit Shopware Connect auseinander setzen und schauen, ob es sich in unseren Alltag implementieren lässt.

 

Welche Tipps könnt Ihr anderen Start-Ups mit auf den Weg geben?

Je fester man an seine Idee glaubt und auch an den sinnvollen Kern dieser Idee – der nicht ausschließlich in der Profitabilität liegen muss – desto mehr Respekt wird einem entgegengebracht.  

 

Die drei Gründer Jonas, Philipp und Zubin 

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Jonas Bieber (Technik), Philipp Prechtner (IT), Zubin Farahani (Produktion, PR und Marketing)

 

 Wir finden die Idee super und werden uns erst einmal eine Ration der Snacks zulegen!

 

Zum Dörrwerk-Shop

 

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