Neue Initiative - Den Kreis Borken zum Silicon Valley Deutschlands machen

Es geht um nichts Geringeres als die Region in eine der wichtigsten Software-Hochburgen zu verwandeln. Dass das auch gelingen kann, daran ließen die Initiatoren von „Software startet hier“ keinen Zweifel.

 

Die drei größten Software-Unternehmen der Region (d.velop AG aus Gescher, Tobit.Software AG aus Ahaus und die shopware AG aus Schöppingen) haben heute federführend die Initiative ins Leben gerufen, die den IT-Sektor im Kreis Borken nachhaltig stärken soll. Interessierte Software-Unternehmen sollen und werden sich dabei einem Netzwerk anschließen, in dem es hauptsächlich darum geht, den Nachwuchs für das Thema Software zu begeistern und in die Unternehmen zu bringen.

 

Rund 50 Software-Unternehmen waren dem Ruf nach Ahaus gefolgt, außerdem zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

 

"Software frisst die Welt"


In seiner Begrüßung hob Tobit-Geschäftsführer Tobias Groten die Bedeutung der Software in unserem modernen Leben hervor. „Software frisst die Welt“, unterstrich er in einem eindrucksvollen Statement, das im Wesentlichen von Landrat Dr. Kai Zwicker und MdB Jens Spahn geteilt wurde.

 

Melanie Webbeler von Tobit stellte auf der Bühne die Bedeutung heraus, die das Thema Ausbildung bei dem Ahauser Unternehmen schon seit Jahren genießt. „Wir geben jedes Jahr überdurchschnittlich vielen Menschen die Chance, eine Ausbildung bei Tobit zu beginnen, das ist unsere Philosophie“, sagte Webbeler.

 

d.velop-Chef Christoph Pliete wies darauf hin, dass die Digitalisierung der Welt noch ganz am Anfang stehe, und die Region in Zukunft noch weit mehr Fachkräfte im IT-Sektor benötige, um der immer größer werdenden Nachfrage begegnen zu können.

 

Fachkräfte anlocken

 

Shopware Vorstand Stefan Heyne verdeutlichte am Beispiel der shopware AG, wie sich ein IT-Unternehmen möglichst attraktiv gestaltet, um Fachkräfte anzulocken. „Wir bieten unseren Mitarbeitern eine ganze Menge, das fängt bei Besuchen im Fitnessstudio und freien Getränken an und hört bei den jährlich stattfindenden Hackathons auf. Außerdem runden regelmäßige Firmenveranstaltungen, Gewinnbeteiligung und ein sehr attraktiver Arbeitsplatz inklusive neuester Technologien das Angebot ab“, so Heyne.

 

Die Initiative „Software startet hier“ beginnt nun mit einer App namens „BOR_n“, die ab sofort erhältlich ist und den jungen Leuten die Ausbildungsmöglichkeiten direkt auf das Smartphone bringen soll. „Wir bringen den jungen Leuten die Infos jetzt quasi direkt per Push in die Hosentasche. Über die App finden sich alle Termine, Stellen, Ausbildungsmöglichkeiten, Infos zur Bewerbung, zu den Unternehmen und vieles mehr“, sagte Tobit-Sprecher Dieter van Acken.

 

Alle Software-Unternehmen im Kreis Borken sind nun eingeladen, sich an der Plattform zu beteiligen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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