Neubau mit Weitsicht: Shopware setzt ersten Spatenstich

Schöppingen, 04.06.2018 -  Erst Ende 2015 hat die shopware AG ihr neues Hauptquartier in der Schöppinger Bauerschaft Ebbinghoff bezogen. Weniger als drei Jahre danach, am vergangenen Montag, hat das Softwareunternehmen nun den ersten Spatenstich für ein weiteres Gebäude gesetzt. 

Mehr als 150 Mitarbeiter zählt das Unternehmen mittlerweile. Mit dem Neubau trägt Shopware dem rasanten Wachstum in allen Firmenbereichen Rechnung. „Wir sind bereits vor einiger Zeit an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen. Mit dem Bezug der benachbarten Werkstatt 'T&H' konnten wir allerdings eine attraktive und kurzfristige Lösung finden, um unseren Mitarbeitern bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes ein nach wie vor herausragendes Arbeitsumfeld zu bieten“, so Shopware-Vorstand Sebastian Hamann. 

Der neue Gebäudekubus soll bis zum Frühjahr 2019 fertiggestellt werden und Platz für 150 weitere Mitarbeiter bieten. Das sechsstöckige Gebäude entsteht auf dem Firmengelände an der L 579 am Ortseingang und wird in Hybridbauweise erstellt. So bestehen die Tragkonstruktion im Erdgeschoss sowie das Treppenhaus aus Beton, die tragenden Außenwände der Obergeschosse aus Holz. Zudem kommen Holz-Beton-Verbunddecken zum Einsatz. 

Ein ansprechender Shopware-Campus

„Trotz seiner Größe erscheint das Gebäude elegant, das offene Konzept im Innern unterstreicht zudem unsere Firmenphilosophie. Die Erweiterung passt sich nahtlos an die Architektur des bestehenden Hauptquartiers an, womit in Schöppingen ein ansprechender Shopware-Campus entsteht“, sagte Unternehmenssprecher Wiljo Krechting.

Umsetzen wird das Bauvorhaben, das vom Architekturbüro Bock Neuhaus und Partner in Coesfeld entworfen worden ist, die Unternehmensgruppe Brüninghoff aus Heiden. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung, Planung, Vorfertigung und den Bau von anspruchsvollen GU-Projekten in ganz Deutschland. 

„Der Vorfertigungsgrad – insbesondere in der Tragkonstruktion – liegt bei knapp 80 Prozent. Besonders hoch ist er im Obergeschoss. So werden beispielsweise die Außenwände inklusive Pfosten-Riegel-Fassade, StoVentec-Glass und Holzlamellen im Werk in Heiden vorgefertigt und auf die Baustelle transportiert“, erklärt Brüninghoff-Projektleiter Christian Heynk.

Beeindruckt zeigten sich die zum Spatenstich geladenen Gäste, darunter Schöppingens Bürgermeister Franz-Josef Franzbach, nicht nur von der vorelementierten, hybriden Bauweise und der kurzen Bauzeit, sondern auch von der Entwicklung der shopware AG. „Shopware ist seit Jahren ein geschätzter und fester Bestandteil von Schöppingen. Mit dem neuen Gebäude zeigen sie nicht nur, dass ein starkes und nachhaltiges Wachstum auch in ländlichen Gegenden funktionieren kann, es ist auch wieder einmal ein klares Bekenntnis zum Standort Schöppingen“, freute sich der Bürgermeister.  

Das Gebäude in Zahlen:

Das neue Gebäude ist 22 Meter hoch und bietet Platz für rund 150 Mitarbeiter sowie eine Kantine. Der quadratische Bau mit einer Seitenlänge von jeweils 17,50 Metern erhält eine Glasfassade, die in Teilbereichen durch eine vorgesetzte Holzlamellenfassade aus Accoya-Holz aufgelockert wird. Letzteres zeichnet sich aufgrund des speziellen Modifizierungsprozesses durch geringe Wartungshäufigkeit, Langlebigkeit und hervorragende Werte im Brandschutz aus.

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Von Links nach Rechts: Christian Heynk (Brüninghoff), Maik Effing (Brüninghoff), Frank Liesner (Brüninghoff), Sebastian Hamann (Shopware), Stefan Heyne (Shopware), Stefan Hamann (Shopware), Franz-Josef Franzbach (Bürgermeister), Meinhard Neuhaus (Bock Neuhaus und Partner)

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Wiljo Krechting

Wiljo Krechting

Manager Public Relations

Wiljo Krechting ist eCommerce-Experte und Manager Public Relations beim Shopsystem-Hersteller shopware AG. Der Medienprofi Krechting studierte Politikwissenschaften und Journalistik in Münster und Melbourne und sammelte dort Erfahrungen als Auslandskorrespondent für den Axel-Springer-Verlag. Journalistische Stationen durchlief Krechting unter anderem bei der Rheinischen Post, der WELT, BILD, dem Hamburger Abendblatt und dem australischen Wirtschaftsportal theaustralian.com.