Mobile Commerce: Siegeszug hat begonnen

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Dem Mobile Commerce gehört die Zukunft? Falsch: Ihm gehört schon die Gegenwart! Bereits jetzt verzeichnen viele Shops und Portale zwischen 30 und 40 Prozent Zugriffe von Kunden mit Smartphones oder Tablet-PCs. Händler, die sich darauf noch nicht eingestellt haben, sollten schleunigst reagieren.

 

Schon seit vielen Jahren gilt Mobile Commerce als eines der wichtigsten Trends der Zukunft im Onlinehandel. Konsumenten, die mit ihren Tablet-PCs und Smartphones faktisch überall und rund um die Uhr online shoppen können und wollen. Dass man sich auf diesen Trend vorbereiten muss, war vielen Onlinehändlern durchaus bewusst. Irgendwann einmal! Wie schnell aus einer verschwommenen Zukunftsprognose aber ein verändertes Nutzungsverhalten werden kann, zeigen jetzt gleich mehrere Traffic-Auswertungen.

 

So ist im Artikel „Zahlen, Daten und Fakten: Mobile Nutzung bei idealo“ in der aktuellen Ausgabe von Shopanbieter to go zu lesen, dass im Schnitt bereits über 30 Prozent der Idealo-Besucher das Preisportal per Smartphone oder Tablet-PC ansteuern. An Wochenenden liegt der Desktop-PC als Hauptnutzungsgerät sogar nur noch auf Platz 3. Hinter dem Tablet-PC und dem Smartphone.

 

Rakuten: 35 Prozent mobiler Traffic-Anteil

 

Wer glaubt, dass Idealo mit seinem hohen mobilen Nutzungsanteil einen Einzelfall darstellt, liegt falsch. So zeigt der Artikel „Zahlen, Daten und Fakten: Mobile Nutzung bei Rakuten Deutschland“, ebenfalls in der aktuellen Ausgabe von Shopanbieter to go zu finden, dass bei Rakuten schon 35 Prozent der Nutzer mit mobilen Endgeräten auf das Portal zugreifen.

 

Natürlich werden nicht alle Online-Shops schon jetzt ähnlich hohe Zugriffszahlen von Kunden mit Smartphones oder Tablet-PCs in ihren Analyse-Tools bestätigen können. Sollte die Zahl deutlich geringer sein, muss das jedoch nicht unbedingt ein Beleg dafür sein, dass die Kunden eines Shops weniger Smartphone-affin sind. Möglicherweise liegt es auch daran, dass der Shop nicht für die mobile Nutzung optimiert wurde. Das sorgt bei Suchanfragen per Google Mobile nämlich für schlechtere Rankings – was wiederum für einen geringeren mobilen Traffic sorgt.

 

Nachholbedarf auch bei vielen großen Shops

 

Onlinehändler, die ihren Shop noch nicht auf die mobile Kundschaft technisch vorbereitet haben, sollten schnell handeln, denn jeder Tag, an dem Smartphone-Nutzer den Shop nicht optimal nutzen können, kostet Umsatz. Nachholbedarf in Sachen Mobile-Optimierung haben nicht nur viele kleine Online-Shops. Nach einer aktuellen Auswertung von Konversionskraft¹ sind von den Top 100 Online-Shops in Deutschland 28 noch nicht für Smartphones und Tablet-PCs optimiert. Doch selbst viele Shops, die ihren mobilen Kunden bereits eine Web-App, ein Responsive Design oder ein Mobile Theme zur Verfügung stellen, verschenken Potenziale. So ergab die Auswertung von Konversionskraft, dass 27 Prozent der optimierten Shops ihren Kunden keine intelligente Produktsuche mit Auto Suggest-Funktion anbieten. Die ist jedoch auf Smartphones und Tablet-PCs besonders wichtig, da das Eintippen von Texten per Touchscreen deutlich mühseliger ist als am Desktop-PC oder Notebook.  Je weniger die Nutzer eingeben müssen, desto besser ist die Usability – und damit auch die Conversion Rate. 15 Prozent der überprüften Shops boten den Smartphone-Nutzern zudem keine intuitive Gestensteuerung an.

 

Wie Onlinehändler ihre Shops für die mobile Nutzung verbessern können, ist zu lesen im großen Mobile-Commerce-Themenspecial in der neuen Ausgabe von Shopanbieter to go  – dem kostenlosen Praxis-Magazin für Onlinehändler und E-Commerce-Manager.

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