meal-o – Eine Shopware-basierte Lösung hält Einzug in Deutschlands Schulkantinen

In der Geschichte sind wichtige Erfindungen meistens aus dem Bedürfnis heraus entstanden, eine sehr komplizierte Sache zu vereinfachen und damit die Effizienz eines Vorhabens bedeutend zu erhöhen. Der Schöppinger Lehrer Uwe Isermann kann dies bezeugen, denn er hat vor einiger Zeit selbst eine clevere, einzigartige und mittlerweile deutschlandweit bekannte Erfindung gemacht: Eine Software, die die Bestellverwaltung in Schulkantinen und Mensen extrem erleichtert. „meal-o“ heißt das System, das inzwischen seinen Siegeszug von Schöppingen aus angetreten hat – Mit Shopware als hochfunktioneller Basis. 

 

meal-o deckt im Betrieb von Schulkantinen alle relevanten Prozesse ab. So sind bei der Essensbestellung  die Durchführung sowohl automatischer als auch manueller Bestellvorgänge, das Anlegen passwort-geschützter Zugänge sowie die Berücksichtigung von Sonderkost– und Nahrungsmittelallergie-Hinweisen möglich. So werden auch speiziele Wünsche wie vegetarische Mahlzeiten, glutenfreies Essen etc. berücksichtigt.

 

Auf der Administrationsseite verfügt meal-o über eine Zugriffs- und Berechtigungs-Funktion, die Option zur Einrichtung individueller Bestelltage für jeden Teilnehmer sowie die Möglichkeit zur Definition von Ferien und Tagen ohne Verpflegung. Nicht zuletzt für den Essenslieferanten wird es somit am Ende leichter, denn er wird jeden Morgen über jede einzelne Bestellung brandaktuell informiert. Früher mussten die Schulen aufwendige Rechnungen erstellen, auch das nimmt meal-o den Kantinenbetreibern nun ab.

 

meal-o vereinfacht nicht nur das Menü-Management selbst, sondern auch sämtliche administrativen Prozesse, die dahinter stecken: Das System führt Statistiken, organisiert einen automatischen Versand an die Kostenträger, bedenkt Nachweise für die Teilhabe am Bildungspaket und erlaubt den Im- und Export anderer Buchhaltungsprogramme. Beispielsweise könnte die Agentur für Arbeit direkt auf das System zugreifen, um notwendige Daten zu im- oder exportieren, wenn Kinder von dort finanziell unterstützt werden. Auch dank der vielen Anbindungsmöglichkeiten und Schnittstellen sei Shopware die ideale Basis für meal-o gewesen.

 

Uwe Isermann erinnert sich noch genau, wie ihm damals die Idee zu meal-o kam: „Es hat mich gestört, welcher zeitliche Aufwand jeden Tag betrieben werden musste, um die Bestellung aufzunehmen.“ Uwe Isermann ist selbst Lehrer. Täglich mussten an seiner Schule für rund 250 Essensteilnehmer von Hand Zettel ausgefüllt und bearbeitet werden. Jetzt ist dazu nur noch ein Tastendruck nötig. Die Zeiteinsparung an seiner Schule beträgt nun rund 200 Stunden pro Jahr oder mehr als fünf Wochen Arbeit. Arbeitszeit, die jetzt für andere Aufgaben genutzt werden kann.

 

Ein weiterer Vorteil: „Durch die genaue Anzahl von benötigten Essen wird weniger weggeworfen“, hat meal-o-Geschäftsführerin Sabrina Isermann-Ravensburg während ihrer vielen Besuche in Schulen und Kindergärten festgestellt.

 

Der Bedarf an einer Software wie meal-o war unglaublich hoch. Schnell kamen immer mehr Anfragen von Schulen, Kindertagesstätten etc., und Uwe Isermann beschloss, das ganze Projekt zu professionalisieren. Basierte das ganze System damals noch auf Excel, sattelte Isermann kurzerhand auf Shopware als ausgereifte technologische Basis um und holte sich mit dem Shopware-Partner kuzo media, Schenk & Schenk GbR fähigen Beistand bei der Entwicklung der Software.

 

Die Medienpräsenz vonmeal-o ist mittlerweile überwältigend hoch, Tendenz weiter steigend. Auch der WDR berichtete kürzlich von dem Schöppinger Unternehmen – auch wohl deshalb, weil es nichts Vergleichbares am Markt gibt. Somit könnte meal-o und damit auch Shopware bald zum Standard an Schulkantinen werden. Doch davor steckt noch die zweite Generation von meal-o in den Startlöchern: „In den kommenden Tage Releasen wir die Version 2.0. Die wird noch mehr Funktionen umfassen als der Vorgänger“, kündigt Sabrina Isermann-Ravensburg an. 

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