Marketing-Controlling: Unverzichtbar für den Erfolg

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Wer als Onlinehändler langfristig Erfolg haben will, muss möglichst viel qualifizierten Traffic auf seine Seiten leiten. Doch das kostet Geld. Nur wer jederzeit kontrolliert, welche Kosten die einzelnen Marketing-Kanäle verursachen und welchen Nutzen sie dem Shop bringen, kann sein Werbe-Budget bestmöglich einsetzen. Und genau dafür ist das Marketing-Controlling unverzichtbar.

 

Shop-Betreiber bespielen diverse Kanäle, um möglichst viele Besucher auf die Seiten zu locken, die anschließend optimaler Weise auch noch zu Käufern konvertieren. Durch Suchmaschinenoptimierung soll das Google-Ranking verbessert werden, was in der Folge für einen höheren organischen Traffic sorgt. SEA-Kampagnen werden gestartet, um Besucher mit einer hohen Kaufwahrscheinlichkeit in den Shop zu ziehen. Durch die Kooperation mit Preisportalen werden Preisvergleicher angesprochen, mit Affiliate-Programmen andere Website-Betreiber motiviert, für den Shop die Werbetrommel zu rühren. Die Liste potenzieller Marketing-Kanäle ließe sich noch über einige Zeilen fortführen.

 

Kein Marketing ohne Controlling

Die vielen Möglichkeiten, den Shop-Traffic zu erhöhen, bringen für Onlinehändler einen Nachteil mit. Die Gefahr ist groß, sich in Kooperationen und Optimierungen zu verzetteln. Letztendlich sollten die verschiedenen Marketing-Kanäle schließlich nur einem Ziel dienen: die Rentabilität des Shops zu erhöhen. Deshalb ist es für die langfristige Wirtschaftlichkeit eines Shops unerlässlich, dass permanent überprüft wird, welche Marketing-Maßnahmen welche Kosten verursachen und welchen Ertrag erbracht haben. Diese Erkenntnisse wiederum dienen dazu, das Marketing-Konzept eines Online-Shops permanent neu zu justieren und zu verfeinern.  Dabei steht das Ziel im Vordergrund jeden Marketing-Euro, der investiert wird, bestmöglich einzusetzen.

 

Shop-Backend hilft bei der Analyse

Um Marketing-Kennzahlen analysieren zu können, müssen zunächst einmal Daten gesammelt und ausgewertet werden. Hierbei helfen viele Shopsoftware-Lösungen, in dem sie den Betreibern umfangreiche Statistiken und Reports zur Verfügung stellen. Sehr umfangreich präsentiert sich beispielsweise der entsprechende Bereich bei Shopware. So können Shopware-Händler sich exakt anzeigen lassen, aus welchen Quellen wie viele Besucher zum Shop gekommen sind und wie hoch die jeweilige Conversion Rate lag. Shop-Betreiber können in den Statistiken aber noch viele weitere wichtige Informationen abrufen. So können sie sich den Umsatz nach den unterschiedlichen Traffic-Kanälen aufschlüsseln lassen. Ebenfalls sehr aufschlussreich ist die Möglichkeit, sich den Umsatz nach den unterschiedlichen angebotenen Zahlungs- oder Versandarten aufgeschlüsselt anzeigen zu lassen.

 

Bei der Shop-Optimierung hilft Shopware seinen Kunden durch ausführliche Informationen zur „Abschlussrate Bestellvorgang“.  Dieser Wert zeigt an, wie viele Kunden ihre Bestellung während des Check-outs im letzen Moment abgebrochen haben. Durch „Gastbestellungen“, neue attraktive Zahlungsarten und die Straffung des gesamten Check-outs lässt sich die Kaufabbruchquote senken. Den Erfolg solcher Optimierungsmaßnahmen können Sie einfach ablesen, wenn Sie die Abbruchraten vor und nach einer Optimierung miteinander vergleichen.  

 

Zusätzlich zu den bereits vorgestellten Reportings bietet Shopware noch viele weitere Auswertungen an. Welche das sind und wie Shopware-Händler diese in der Praxis nutzen können, ist zu lesen in der aktuellen Ausgabe von shopanbieter to go, dem kostenlosen Online-Magazin für Onlinehändler. „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unseren Shop-Betreibern mit den umfangreichen Auswertungsmöglichkeiten in Shopware ein aufschlussreiches Marketing-Controlling geboten wird. Übersichtliche und zugleich aussagekräftige Statistiken geben dem Händler stets wichtige Informationen, um den Shop auch dauerhaft erfolgreich zu führen, Kunden zu binden und Neukunden zu gewinnen - eine optimale Basis für ein zielgruppengerechtes und effektives Handeln“, erklärt Sebastian Klöpper, Manager Technical Engineering bei Shopware.

 

Nie die Rendite vergessen

So umfangreich die Reportings und Statistiken in einem Shopsoftware-Backend auch sein mögen: Für ein professionelles Marketing-Controlling sind sie in der Regel nicht ausreichend. Entscheidend ist nämlich nicht nur, welcher Marketing-Kanal welchen Umsatz erzielt, sondern welche Umsatzrendite mit den einzelnen Kanälen erwirtschaftet wird. Was bringt ein hoher Umsatz, wenn damit kein Geld verdient wird! Nur wer die Rendite bei allen Marketing-Ausgaben immer wieder aufs Neue überprüft, kann seinen Online Shop langfristig profitabel betreiben. 

Wie die Rendite für jeden einzelnen Traffic-Kanal exakt berechnet werden kann, lesen Online-Händler in der aktuellen Ausgabe von shopanbieter to go.  In dem kostenlosen Online-Magazin wird außerdem ausführlich erläutert, wie Online-Händler in Eigenregie mit einem funktionierenden Marketing-Controlling ihre Rendite verbessern. Als weitere Schwerpunkte im Heft warten die Themen AdWords-Qualitätsfaktor und  Google Shopping – Guide für Anfänger und Experten auf die Leser.

 

Alle Ausgaben des wertigen und sehr praxisnahen Online-Händlermagazins stehen kostenlos unter http://www.shopanbieter.de/to-go zum PDF-Download bereit. 

 

Der Autor

Peter Höschl bewegt sich seit 1997 beruflich im Internethandel, gilt als E-Commerce Experte und verfügt über große gelebte Praxiserfahrung. Er ist Autor diverser Fachpublikationen und berät bzw. begleitet heute vor allem mittelständische Unternehmen im E-Commerce.

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