International expandieren - aber wie?

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Um Euren Onlinehandel international auszubauen, sollten im Vorfeld verschiedene Aspekte bedacht werden, die eine wichtige Rolle spielen. Unser Partner Paymill informiert Euch heute im Gastartikel über die Herausforderungen, die es zu beachten gilt und gibt Euch wertvolle Tipps. 

Ungebremst wird der E-Commerce sein Wachstum auf globaler Ebene fortsetzen. Nach Angaben des britischen Centre of Retail Research, wurde allein im europäischen Markt für 2015 ein Wachstum von 67% auf 182 Mrd. € Transaktionsvolumen erwartet. Während der stationäre Einzelhandel von solchen Wachstums-Zahlen nur träumen kann, haben Unternehmen mit einem angeschlossenen Online-Shop und reine Online-Player gute Chancen auf ein stärkeres und schnelleres Wachstum.

Online-Unternehmen haben mehrere Vorteile gegenüber herkömmlichen Einzelhändlern: Nie war das Aufsetzen eines Online-Shops so einfach und das Internet kennt keine Grenzen. Das bedeutet, dass Online-Händler ohne Probleme einen Shop einrichten und sofort ein internationales Publikum erreichen können. Zwar wirkt die Internationalisierung dadurch wie ein Spaziergang, allerdings gibt es ein paar Dinge, die jeder Online-Shop im Auge behalten sollte.

In diesem Beitrag stellen wir drei wichtige Tipps vor, wie Sie die häufigsten Hindernisse bei Ihrer internationalen Expansion überwinden können.

1: Übersetzungen

Das erste, was jeder Online-Shop während seiner Expansionsphase machen wird, ist, alles in die Sprache des Ziellandes zu übersetzen. Während dies logisch klingen mag, wird eine Wort-für-Wort-Übersetzung nicht ausreichen.

Reine wörtliche Übersetzungen sind einfach und günstig, aber sie berücksichtigen keine kulturellen Unterschiede oder sozialen Normen des Ziellandes. So gibt es Sprachen, die zwischen dem formalen “Sie” und dem informellen “Du” unterscheiden, und solche bei denen es keine Rolle spielt.

Doch je nach Produkt, Zielgruppe oder nationalen Gepflogenheiten, kann die Ansprache entscheidend sein. Wenn Sie eine junge Zielgruppe bedienen, kann sich das informelle “Du” anbieten. Sollten Sie z.B. ein B2B-Produkt verkaufen, bei dem Sicherheit eine große Rolle spielt, schaffen Sie durch das formale “Sie” eher Vertrauen. Entscheidungsgrundlage sollte hier der nationale Standard des Ziellandes sein.

Auch spezielle Dialekte sind zu beachten. So ist Spanisch nicht gleich Spanisch, abhängig davon, ob Sie Ihre Produkte in Spanien, Mexiko oder Chile vertreiben wollen.

2: Zahlungsarten

In den vergangenen drei Jahren haben wir festgestellt, dass sich durch eine Kombination aus Kredit- und EC-Kartenzahlungen mit eWallets, wie PayPal, der Großteil der Online-Transaktionen in Europa abdecken lässt. Mit dieser Zusammenstellung der Zahlungsmethoden können Sie über 90 % der Online-Käufe in den meisten europäischen Ländern abdecken – damit wird die Auswahl der Bezahlmethoden zum entscheidenden Faktor zur Umsatzsteigerung auf Ihrer E-Commerce-Website.

Während Kredit- und Debitkarten zu den bekanntesten Online-Bezahlmethoden gehören, gibt es noch einige Länder, in denen sie nicht auf Platz 1 liegen. In Deutschland sind viele Kunden z.B. zurückhaltend mit Kreditkarten und bevorzugen SEPA Lastschrift oder Kauf auf Rechnung. Das bedeutet für Sie im schlimmsten Falle Umsatzverlust, wenn Sie nicht die regional bevorzugten Bezahlmöglichkeiten anbieten.

3: Regulierung

Ein weiterer Punkt, der zu beachten ist, betrifft die nationalen Regulierungen und Vorschriften in Bezug auf Online-Handel, und vor allem Online-Zahlungen. Zum Beispiel gibt es in Europa spezielle Steuer-Gesetze für verschiedene Produktkategorien in der EU.

Vor 2015 galt die Mehrwertsteuer des Verkäuferlandes für digitale Produkte, wodurch der Online-Handel relativ einfach geregelt war und der Verkäufer sich nur über seinen eigenen Steuersatz Gedanken machen musste.

Doch seit der Einführung der neuen EU-Mehrwertsteuervorschriften im Januar 2015, wird der Mehrwertsteuersatz des Käuferlandes angewendet. Das könnte in der Theorie bedeuten, das ein Online-Unternehmen mit bis zu 28 unterschiedlichen Steuersätzen konfrontiert ist, wenn es seine digitalen Produkte EU-weit vertreibt. Die einfachste Lösung hierfür ist ein externer Provider, der diese Abrechnungen für Sie automatisiert.

Sogar der internationale Versand verursacht zusätzliche Bürokratie. Bei Versand in Nicht-EU-Länder entstehen natürlich zusätzliche Kosten für importierte Waren und Zoll. Um dem Verlangen nach Kostentransparenz nachzukommen, ist es wichtig, diese Kosten zu recherchieren und im Webshop bereits vor dem Kauf deutlich auszuweisen, da es sonst schnell zu Rückbuchungen oder Stornierungen aufgrund unerwartet hoher Kosten kommen kann.

Schlussfolgerung

Eine gute Vorausplanung ist essentiell, um sicherzustellen, dass die internationale Expansion ein voller Erfolg sein wird.

Sie sollten vorab den Markt analysieren und alles über Marktpotenzial, Wettbewerb und die Bedürfnisse der Zielgruppe herausfinden. Sie könnten auch Partnerschaften mit lokalen Anbietern initiieren, um von deren Expertise zu profitieren und dort schneller Fuß zu fassen.

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Über PAYMILL:

 

Die entwicklerfreundliche Schnittstelle des Online-Zahlungsdienstleisters Paymill erlaubt es, Onlinge-Zahlungen über verschiedene Bezahlverfahren auf Websites sowie mobilen Anwendungen entgegen zu nehmen. Damit sind Unternehmen in ganz Europa vom ersten Tag an in der Lage, Zahlungen weltweit und in mehr als 100 Währungen zu akzeptieren. Die Schnittstelle gibt die volle Kontrolle über den Checkout und erlaubt damit User-Experience sowie die Conversion zu verbessern. Höchste Sicherheitsstandards nach PCI DSS werden gleich mitgeliefert und garantieren Datensicherheit und Betrugsprävention aus einer Hand.

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