Herweck

Wer den Begriff B2B-eCommerce hört, denkt an alles Mögliche. Schlichtheit, Funktionalität und, in vielen Fällen, ein gewisses Maß an Behäbigkeit. Dass aber auch ein B2B Shop freundlich und einladend sein und dabei eine intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche haben kann, beweist der TK-Distributor Herweck in seinem neuen Shop. Dies ist die Geschichte des Projekts, das einmal mehr die Vielseitigkeit von Shopware unter Beweis stellt.

Herweck wurde 1985 von Dieter Philippi und Jörg Herweck gegründet und ist ein mittelständischer, inhabergeführter Distributor für Informationstechnologie und Telekommunikation mit Firmensitz in St. Ingbert-Rohrbach/Saarland. Über 250 Mitarbeiter betreuen rund 10.000 Fachhändler in ganz Deutschland. Im Produktportfolio von Herweck befinden sich 15.000 Produkte der führenden Hersteller von Mobilfunktelefonen und -zubehör, Mobile Computing, Telefonanlagen, UCC- Lösungen, Netzwerktechnik, Installationstechnik, Smart-Home und IT-Produkten. Herweck vermarktet außerdem die Produkte der größten Netzbetreiber in Deutschland, u.a. Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1. Daneben bietet Herweck ein umfangreiches Service-Portfolio (Value-Add), z.B. Endkundenmarketing für den Fachhändler und Schulungen an.

Der Wechsel auf ein modernes Standardsystem

Als Herweck Mitte der 1980er-Jahre gegründet wurde, war der eCommerce noch weit entfernt. Der erste Shop, damals eine Eigenentwicklung, folgte erst im Jahre 1999. Ende 2015 waren die Saarländer der Inhouse-Lösung jedoch überdrüssig und planten, auf ein Standardsystem zu setzen, wobei die Wahl auf Shopware fiel. Vorstand Jörg Herweck begründet die Entscheidung: „Wir wollten ein Produkt einsetzen, das im aktuellen eCommerce etabliert ist und über ein Design mit einem modernen Look & Feel, bekannter Benutzerführung und vielen Erweiterungsmöglichkeiten durch vorhandene Template- und Plugin-Konzepte verfügt. Wir sehen in einem bewährten Produkt mit entsprechenden Marketingtools größere Chancen, weiterhin erfolgreich im wachsenden Wettbewerb des eCommerce zu sein. Auch die mobilen Einsatzmöglichkeiten von Shopware, vor allem auf Tablets, spielten bei der Entscheidung eine wichtige Rolle. Darüber hinaus hatten wir schon im Konzernverbund Shopware im Einsatz und konnten aus diesem Implementierungsprojekt entsprechende Vorteile ziehen.“

Außerdem, so Jörg Herweck weiter, sei Shopware einfach strukturiert, leicht zu bedienen und unterm Strich ein modernes Marketing- und Vertriebsinstrument, das auch wegen des Look & Feel zu Herweck passe.

Ein wichtiges Ziel von Herweck sei es gewesen, Fachhandelskunden vor Ort das Tagesgeschäft so einfach wie möglich zu gestalten. Für den reibungslosen Ablauf haben die Herweck-Entwickler, die das Projekt komplett inhouse umsetzten, die folgenden B2B-Funktionen in den Onlineshop integriert:

 


Mehrbenutzerfähigkeit
Pro Kundennummer werden unterschiedliche Benutzeraccounts unterstützt. Diese können auf gleiche Bestellungen und Merkzettel zugreifen. Bestellungen aus mehreren Filialen oder von Benutzern, die in Schichten arbeiten, können am Ende des Tages ganz einfach zusammengefasst und zentral bestellt werden.

 


Kundenindividuelle Preise
Live-Berechnung der Preise aus der angeschlossenen Alphaplan- Warenwirtschaft, inklusive individueller Rabatte und Aktionspreise.

 


Anzeige von Echtzeitbeständen
Die Bestände werden in Staffeln und konkreten Mengen, zeitlich verzögert und als Live-Abfrage angezeigt.

 


Anzeige von UVPs / Händlereinkaufspreis wählbar
Der Shop kann als eigenes Beratungstool am Point of Sale verwendet werden. Damit sollen dem Kunden beispielsweise vor Ort Produktbeschreibungen und technische Daten, weitere Bilder oder Produktalternativen gezeigt werden, ohne dass der Betrachter den Einkaufspreis des Händlers sehen kann. Die responsive Oberfläche sorgt hier für zusätzliche Attraktivität, denn so kann der Händler modern am Tablet beraten.

 


Preislistenexport
Der Kunde kann sich die aktuellen Preise aller Artikel per .csv-Datei exportieren.

 


Standard und abweichende Lieferadressen
Der Kunde hat die Auswahl bei der Lieferung der Produkte. So kann er sich diese an die Adressen, die in der Warenwirtschaft hinterlegt sind, oder direkt an den Endkunden liefern lassen.

 


Für die Umsetzung des Shops hat Herweck neun Monate gebraucht. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn der neue Shop konnte bisher allen Erwartungen gerecht werden und auch die Onlineumsätze steigen seitdem an.

Kein Wunder also, dass Jörg Herweck ein durchweg positives Fazit zieht: „Unser wichtigstes Ziel war es, unseren Fachhandelskunden vor Ort das Tagesgeschäft so einfach wie möglich zu machen. Shopware hat es uns leicht gemacht, unsere B2B-Funktionen optimal zu integrieren. Damit sind wir in der Lage, einen hochfunktionalen B2B-Shop mit einem schönen Design und optimaler Usability zu kombinieren.“