Gusti Leder

Die Gusti Leder GmbH wurde 2009 von Christian Pietsch gegründet. Das Unternehmen vertreibt über seinen internationalen Onlineshop sowie über stationäre Ladengeschäfte Lederwaren. Neben einer hohen Produktqualität ist dem Unternehmen besonders wichtig, Endverbrauchern Transparenz in die Entwicklungsprozesse zu bieten. Denn Gusti Leder kauft seine Waren direkt beim Produzenten ein und verzichtet auf einen kostenintensiven Zwischenhandel. Eine enge, partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Produzenten, ebenso wie eine faire Bezahlung und ein strenges Verbot von Kinderarbeit haben oberste Priorität bei Gusti Leder.

Key Facts: 

Shopware Edition

Unternehmen

  • Gusti Leder GmbH

Merkmale

  • B2C-Shop
  • Migration von Magento
  • Hauptshop inklusiver neun Subshops
  • Einsatz des Premium Plugins "Custom Products"

Umsetzung

  • Eigenumsetzung

Umsetzungszeitraum

  • Zwei Monate

Vorteile durch den Relaunch

  • Steigerung der Conversion Rate
  • Steigerung der Mobile Conversion 
  • Agile, eigenständige Shop-Entwicklung
  • Einsparung von Ressourcen und Agenturkosten
  • Wissenstransfer durch Austausch mit der Community

Shopware ist "the place to be" für Gusti Leder

"Genauso wie ich alle Produzenten meiner Lederwaren kenne und eine lange Beziehung zu ihnen pflege, ist es mir wichtig auch die Leute zu kennen, die den Core meiner eingesetzten Shopsoftware entwickeln. Mit Shopware ist mir dies möglich. Shopware ist offen, wir haben Ansprechpartner und können uns bei Fragen direkt an das Team wenden", beschreibt Christian Pietsch, Geschäftsführer der Gusti Leder GmbH, weshalb er sehr zufrieden mit der Entscheidung ist, seinen Onlineshop von Magento auf Shopware migriert zu haben.

Ein Blick zurück: Zuvor hatte Gusti Leder Magento 1 im Einsatz. Dann stand das Unternehmen vor der Entscheidung, entweder auf Magento 2 oder auf Shopware zu wechseln. Die Entscheidung fiel für Shopware: Zum einen auf Grund der besseren Mobile Responsibility und zum anderen auf Grund des Netzwerks. "Shopware ist für uns the place to be. Wir konnten uns mit vielen großen Onlinehändlern über für uns wichtige Themen austauschen. Die Community unterstützt sich gegenseitig, weshalb unsere Lernkurve durch Shopware extrem anstieg", erklärt Pietsch. Zudem helfe die Dokumentation von Shopware enorm weiter. Man müsse nur googeln und käme schon zur gewünschten Hilfestellung. 

Time-to-Market nur zwei Monate

Für den Relaunch seines Onlineshops inklusive seiner zehn Ländershops hat sich das Gusti Leder Team ein Zeitfenster von nur zwei Monaten gesetzt. Gestartet ist das Team mit den beiden kleinsten Shops, Österreich und Schweiz. Zuletzt folgte die Migration des größten Shops, dem Deutschland-Shop.  

"Die gesamten Artikel, Beschreibungen, Varianten und Bestellungen haben wir mit CSV-Dateien über das Import/Export Modul von Shopware importiert. Die Mediadaten wie Artikelbilder haben wir über die Shopware API importiert", fasst Timo Himstedt, IT-Leiter bei Gusti Leder, den Relaunch-Workflow zusammen. 

Senkung von Agenturkosten

"Der größte Unterschied zwischen unserem vorherigen Shopsystem und Shopware ist, dass wir nahezu alles alleine erledigen können. Bislang waren wir sehr agenturabhängig, da der Magento-Core sehr kompliziert war. Wenn jetzt jemand aus unserem Team eine gute Idee für unseren Onlineshop hat, können wir diese mit unserem eigenen Entwicklungsteam schnell umsetzen. Das ist wirklich perfekt, so sollte es sein", erklärt Pietsch. "Wir haben die Option eine Agentur zu nutzen, aber wir sind nicht mehr in jedem Schritt auf sie angewiesen - das ist ein großer Pluspunkt für uns", so Pietsch weiter.

Anfangs läuft nicht immer alles geradeaus, wenn Vieles nun inhouse entwickelt wird. So hatte Gusti Leder das Problem, dass der Shop einmal nicht erreichbar war. "Das hat uns ganz schön ins Schwitzen gebracht, denn wir wussten nicht, woran es lag. Aber wir hatten dann eine Telefonkonferenz mit unserem Shopware-Support. Der Shop war schnell wieder live. Diese Situation war eine gute Erfahrung für uns, denn uns wurde direkt weitergeholfen", sagt Pietsch.

Internationaler Vertrieb leicht gemacht

Neben dem Onlineshop führt Gusti Leder auch stationäre Ladengeschäfte in Hamburg, Berlin und Rostock. Ein Laden in München ist ebenfalls gerade in der Umsetzung. Aber auch der internationale Vertrieb ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Unternehmen, worauf großer Fokus gelegt wird. So vertreibt Gusti Leder seine Waren bereits über neun Subshops in Länder wie Frankreich, Italien oder Großbritannien. Aber auch Nischenmärkte wie Dänemark, Schweden oder Griechenland seien besonders interessant. "Mit Magento war es für uns sehr schwierig, neue Subshops zu eröffnen. Durch den Relaunch mit Shopware können wir nun schnell neue Subshops für den Verkauf in das Ausland launchen. Es gibt bereits sehr viele Plugins, die uns die Lokalisierung und Übersetzung des Shops ermöglichen, sodass wir nur noch die Produktbeschreibungen ergänzen müssen", sagt Pietsch.

Einfaches und günstiges Customizing 

Gusti Leder produziert erschwingliche Lederwaren, was bedeutet, dass das Unternehmen sein Geld mit der Individualisierung seiner Produkte macht. So können Kunden ihre Produkte mit einer Gravur personalisieren. Ob Tasche, Rucksack oder Geldbörse, alle Gusti Leder Produkte lassen sich individuell nach dem eigenen Geschmack z.B. mit dem persönlichen Namen versehen. Ein echtes Unikat, was sowohl für den Käufer selbst ein tolles Highlight ist, als auch eine spannende Geschenkidee für viele Endkunden darstellt.

"In der Vergangenheit haben wir 20.000 Euro alleine in die Personalisierung investiert. Mit Shopware haben wir einfach das Plugin Custom Products installiert und das war es. Unser Entwicklungsteam kann das Plugin individuell an unsere Website anpassen. Zudem werden wir den Konfigurator stetig weiterentwickeln“, so Pietsch.

Mobile Responsibility lässt Conversion Rate steigen

Neben der Tatsache, dass das Gusti Leder Team nun viele Kosten einsparen kann und seinen Shop flexibel selbstständig weiterentwickeln kann, spiegelt sich der Erfolg der Migration auch in den Zahlen wider. Die Conversion Rate hat sich in Frankreich und der Schweiz verbessert, insbesondere die Conversion Rate über mobile Devices ist deutlich gestiegen. "Die mobile Usability ist viel intuitiver mit Shopware, deshalb sind wir uns sicher, dass die Umsatzsteigerung darauf zurückzuführen ist", freut sich Pietsch.

Neue Ressourcen für Redesign geschaffen

Die eingesparten Agenturkosten, Kosten für das Customizing und Ressourcen für Ticketsysteme, überlegt das Unternehmen jetzt in ein Redesign der Website zu investieren.