Go for Hub im Münsterland – digitale Projekte werden gestärkt

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Wir haben Grund zur großen Freude. Im Wettbewerb um die Auswahl der Standorte für Zentren der digitalen Wirtschaft sind die Gewinner bekanntgegeben worden.

Mit von der Partie: Münster und das Münsterland. Die in Düsseldorf ansässige Jury hat entschieden, dass ein sogenannter Hub für digitale Infrastruktur auch in Münster installiert werden soll.

Unter einem Hub kann man einen Knotenpunkt verstehen, an dem Daten aus mehreren Richtungen zusammentreffen und von dort auch weitergeleitet werden – in diesem Fall wird Münster der zentrale Standort sein.

Hoffnungsträger Hub

Die Landesregierung und NRW.Bank fördern diese vorteilhafte Digitalisierungsoffensive bis 2020 mit rund 42 Millionen Euro.

Zusätzlich sollen weitere Gelder aus Eigenmitteln einfließen – das Projekt ist demnach auf enthusiastische Zustimmung gestoßen.

Das Land NRW hatte sich vor geraumer Zeit für Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Wirtschaft entschlossen. Letztendlich geht es darum, digitale Geschäftsprozesse wie beispielsweise eCommerce und Produktionsfragen verbessern zu können. 

münsterLAND.digital – eine Menge Potenzial

Münster war ins Bewerbungsrennen der Technologieförderung eingestiegen und darf sich nun als auserwähltes Zentrum für Digitale Wirtschaft beweisen.

Berechtigterweise, wie auch Vorstand Sebastian Hamann meint: „Die shopware AG betont schon seit langem, dass die Digitalisierung auch im ländlichen Bereich angekommen ist und dringend gefördert werden muss. Das betrifft den eCommerce-Bereich genauso wie alle anderen Wirtschaftszweige.“ 

Recht hat er. Beispielsweise eCommerce boomt auf dem Land mehr, als es bisher in Großstädten der Fall ist. Onlineshopping wird außerhalb der großen Städte mehr und mehr zur Hauptbezugsquelle unterschiedlichster Produkte und Dienstleistungen. Seinen Höhepunkt hat der Onlinehandel noch längst nicht erreicht.

Die Investitionen in den digitalen Zweig eröffnen ganz neue Möglichkeiten von Zusammenarbeit, Firmengründungen und der allgemeinen wirtschaftlichen Leistung. „Regionale Digitalisierung ist zukunftsweisend und ebenso zukunftsbestimmend,“ weiß Sebastian Hamann.  

Shopware unterstützt münsterLAND.digital

Erst kürzlich wurde bei einem Treffen im Technologiehof Münster, im Zuge des Digitalen Hubs, der Verein „münsterLAND.digital“ gegründet, der sich zukünftig für die Stärkung innovativer Geschäftsprozesse und -modelle in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Wirtschaft einsetzen will.

Ingesamt zählen schon 68 Unternehmen und Institutionen zu den Mitgliedern, darunter auch die shopware AG.

Der gemeinnützige Verein wird sicherlich vom Know-how der unterschiedlichen Mitglieder profitieren können. Die shopware AG freut sich in jedem Fall darauf, mit Tipps und Tricks hilfreicher Ansprechpartner sein zu können.

Wirtschaftsminister lobt innovative Ideen

Auch NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin setzt sich maßgeblich für die Initiative ein. Er ist ein vertrautes Gesicht, da er sich im vergangenen Jahr am shopware Dmexco Stand ausführlich über das Thema eCommerce und über die Biografie der shopware AG informieren ließ.

Hier haben wir näher über den Besuch berichtet.

Persönlich würde sich Duin über weitere Unternehmen freuen, die Mut haben, ihre innovativen Ideen umzusetzen. Deshalb sieht er im Projekt Hub eine große Chance auf wirtschaftliches Wachstum im Münsterland.

Silicon Münsterland

Das Münsterland ist zwar im Allgemeinen eher für die beschauliche Flora und Fauna bekannt - ebenso für die ertragreiche Landwirtschaft - aber die Zeiten befinden sich ganz deutlich im Wandel. Die ländliche Region bietet ein noch nahezu unangetastetes Potenzial an digitalen Entfaltungsmöglichkeiten.

In internen Kreisen wird die Region rund um die Metropole Westfalens schon scherzhaft als „Silicon Münsterland“ betitelt. Aber der Titel ist passend - wer weiß, was die Fördergelder in der digitalen Landschaft bewegen werden.

 

Bildquelle: © Martin Rühle, Wirtschaftsförderung Münster GmbH

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