Die Tage des Donners

Die shopware AG hat mit den Days of Race ein furioses Renn-Wochenende hinter sich gebracht. Auch wenn es für die Fahrer vom Racing-Team Shopware nicht ganz für einen Platz auf dem Siegertreppchen gereicht hat, so gab es beim Rennen gestern doch einen Achtungserfolg. Denn die Fahrer haben mit Platz acht bei einem der beiden Final-Qualifyings trotz widriger Wetterbedingungen alles gegeben. Impressionen eines spannenden Renntages:   

 

Die Luft riecht nach einer Mischung aus heißem Gummi, Benzin und Auto-Abgasen. Die akustische Atmosphäre ist geprägt vom Röhren vieler Motoren und vereinzelten Lautsprecherdurchsagen. In der schmalen Boxengasse an der Rennstrecke direkt neben dem Tobit-Gebäude stehen die zwölf Karts mit ihren Fahrern, die gespannt und hochkonzentriert auf den Start warten.

 

Es ist eines der beiden Qualifyings für das Finale der Days of Race in Ahaus. Jeweils zwölf Fahrer nehmen teil. Auch Matthias Hinsche, der für das Team Shopware in seinem Boliden mit der Nummer 11 sitzt, wartet ungeduldig. Dann fällt der Startschuss. Hunderte von Zuschauern fangen im gleichen Moment an zu jubeln, um ihre Teams anzufeuern.  Doch der Jubel wird jäh unterbrochen von einem lauten Donnern. Denn pünktlich zum Startschuss fängt es derbe an zu regnen und zu gewittern.

 

Schlimmer hätte es für das Team Shopware, das ursprünglich aus zehn Fahrern bestand, nicht kommen können. Teamleiter André Schultewolter: „Das ist eine Katastrophe für meine Jungs. Gestern im Trockenen sind alle sehr anständige Zeiten gefahren. Aber Regen ist ärgerlich“, sagt Schultewolter. In der Tat scheint Petrus heute keine Gnade für das Team Shopware zu kennen.


Jedes der zwölf Teams auf der Strecke muss zweimal während eines Durchlaufs den Piloten wechseln. Der Starter Matthias Hinsche wird dabei von Thorben Siewert und abschließend Thomas Schenk abgelöst. Alle Fahrer haben dem Team Shopware einen großartigen Achtungserfolg eingefahren.

 

Am Ende des Sonntages blicken alle auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück, bei dem der Spaß überwog. Und das sahen auch die Fahrer so: „Es hat uns Spaß gemacht, an dem Rennen teilzunehmen. Die Days of Race waren eine besondere Veranstaltung“, sagten Matthias Hinsche, Thorben Siewert und Thomas Schenk unisono.  

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