B2B-Think Tank bei Shopware liefert spannende Ergebnisse

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„Die Gedanken sind frei“ – Um diesem einfachen und effektiven Motto gerecht zu werden, haben wir im vergangenen Jahr unsere sogenannten Think Tanks ins Leben gerufen, unsere Shopware-eigene Denkfabrik.

Dazu laden wir regelmäßig Partner und Kunden ein, die sich zusammen mit uns zu wichtigen, zukunftsweisenden Themen im eCommerce austauschen. Der Gedanke dahinter ist es, mit externen, kreativen Menschen innovative Konzepte im eCommerce auszutüfteln und im zweiten Schritt Prototypen zu erstellen, die den Onlinehandel nachhaltig verändern sollen. Dabei gibt es keine Denkverbote, denn wir verlassen auch festgetretene Pfade und stellen etablierte, vielleicht sogar etwas verstaubte Konzepte auf den Prüfstand.

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Der jüngste Think Tank fand am gestrigen Dienstag im gerade erst bezogenen, neuen Shopware-Headquarter statt. Im Mittelpunkt stand diesmal das Thema „B2B und eCommerce“, eine Kombination, die wichtiger wird, wie sich die Organisatoren der shopware AG bewusst sind:    

„Langsam aber sicher merkt der B2B-Handel, dass es ohne eCommerce nicht mehr geht, da sich die althergebrachten Strukturen zwischen Händlern und Großhändlern zusehends auflösen. In dem Think Tank geht es darum, die Möglichkeiten von Shopware im B2B Bereich auszuloten, sowie neue Strategien zu entwerfen, die den B2B-Bereich im eCommerce voranbringen“, sagt Dietmar Hölscher, Senior Manager Business Development bei Shopware sowie Initiator des B2B Think Tanks.

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Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen

Wir haben bewusst darauf geachtet, den Think Tank möglichst mit Teilnehmern aus verschiedenen Bereichen zu besetzen. So waren unter den Gästen Agenturvertreter und Kunden aus ganz unterschiedlichen Unternehmen, Genossenschaften etc. Konkret dabei waren Joubin Rahimi (Bluetrade), Michael Kaupat (Portaltech), Tobias Schlepphorst, Susan Matuszewski (beide GWS), Judith Menke (hmmh), Matthias Müller (Commerce Plus), Sascha Vorderstemann (eliomedia), Dieter Rothacker (Netformic), Manuel Strotmann (best.it), Oliver Huckels (Soennecken), Michael Jung (Soldan), Christian Engelberth, Christoph Ueberschaer (beide twt) und Max Messing (commerce4).  

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In einer aufschlussreichen Präsentation hat André Schultewolter, Manager Business Development bei Shopware, zu Beginn zunächst die Chancen der Vernetzung für Onlinehändler anhand von Möglichkeiten, die die Shopware Enterprise-Lösung bietet, aufgezeigt. Dabei ging es vor allem um die Schaffung von Marktplätzen sowie die Händlerintegration.

Anschließend stellte Daniel Nögel, Teamleiter Enterprise Development bei Shopware, die Möglichkeiten des sogenannten Enterprise Dashboard vor, das insbesondere bei der Verwaltung von Mandanten, Rechten und Rollen im Enterprise-Umfeld eine große Rolle spielt. 

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Nach den Präsentationen leitete Dietmar Hölscher mit der Diskussionsrunde den eigentlichen Think Tank ein. Dabei wurde der Runde schnell klar, dass Shopware Enterprise bereits von Haus aus eine Menge an Funktionalitäten mitbringt, die die Lösung für den B2B-Handel vorbereiten, wie beispielsweise Sascha Vorderstemann bemerkte: „Wir haben in der Vergangenheit auch schon mit Shopware 3 oder 4 Projekte im B2B-Bereich umgesetzt. Allerdings nie, ohne individuelle Anpassungen vorzunehmen, Funktionen hinzuzufügen oder sonstige Änderungen vorzunehmen“, so der Geschäftsführer von Eliomedia.

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Bedarf herausstellen

Im B2B Think Tank ging es darum, diesen notwendigen Anpassungsbedarf herauszustellen und verschiedene strukturelle Grundansätze zu diskutieren.

Soll Shopware mehr klassische B2B Funktionen in den Standard Leistungsumfang von Shopware Enterprise integrieren, oder ist es ggf. interessanter nur die grundsätzlichen Strukturen und Komponenten bereitzustellen auf derer Basis die Agenturen dann individuelle Projektlösungen entwickeln können.

In diesem Zusammenhang kam auch die Idee auf, einen eigenen Marktplatz für Enterprise-Erweiterungen, ähnlich dem Shopware Community Store, aus der Taufe zu heben, der sicherstellt, dass entsprechende Erweiterungen eine besondere, tiefergehende Zertifizierung erhalten und natürlich auch funktional auf die Bedürfnisse im Enterprise Markt ausgelegt sind. Das betrifft auch weitere Standardschnittstellen zu Anbietern von Drittlösungen.

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Welche Ansätze aus dem Think Tank nun weiter verfolgt werden, wird sich in den folgenden Wochen zeigen. Denn die Teilnehmer des Think Tanks möchten als Follow-Up das weitere Vorgehen bezüglich der wichtigsten hervorgebrachten Lösungsvorschläge erarbeiten. Folglich war der B2B Think Tank keine einmalige Veranstaltung, sondern der Beginn eines Weges, der am Ende idealerweise zu einer völlig neuen Art von B2B eCommerce Lösung führt.

Auch Shopware-Vorstand Stefan Hamann kommt zu einem sehr positiven Fazit: „Es ist überwältigend, was für ein produktiver Austausch heute hier zustande gekommen ist. Die Ergebnisse sind sehr aufschlussreich und praktisch höchst relevant. Ich freue mich, im nächsten Schritt den engeren Austausch mit den Teilnehmern zu der ein oder anderen Aufgabenstellung zu suchen.“ 

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